Sensorik und Sicherheit


Eine verlässliche Sensorik und das Thema Sicherheit nehmen bei der Entwicklung von Brennstoffzellen-Systemen und – Komponenten seit jeher eine zentrale Rolle ein. Durch die hohe Komplexität des Brennstoffzellen-Systems und dessen Peripherie sowie die Faktoren Wasserstoff oder Hochvolt-Spannung ist ein hohes Maß an Überwachung notwendig, um das System intelligent und effizient steuern zu können. Auch die Gewährleistung und der Zugewinn an Sicherheit ist ein Vorteil, da Sicherheitsaspekte bei der Zulassung und Akzeptanz von neuen Produkten von hoher Bedeutung sind.

Daher beschäftigen sich die Beteiligten verschiedener Forschungs- und Entwicklungsprojekte gezielt mit der Anpassung von bestehenden Sensoriken oder der Neuentwicklung, damit systemrelevante Parameter, wie Druck, Temperatur, Massenströme und Spannungen/Leitfähigkeiten, optimal und verlässlich bestimmt werden können. Die Sensoren und sicherheitsrelevanten Bauteile finden dabei oftmals Anwendung im wasserstoffführenden System vom Hochdrucktank bis zur Anode, wo der Wasserstoff reagiert. Aber auch Systeme zur Überwachung des BZ-Stacks (Cell Voltage Monitoring), der Leistungselektronik und der Kühlmedien stehen im Fokus von Entwicklungsarbeiten. So soll gewährleistet werden, dass die Brennstoffzelle höchst effizient und sicher ihre Arbeit verrichten kann – auch im Falle eines Unfalls.