Das Kommunale ist die Basis. Hier wohnen die Menschen. Sie spüren den Vorteil der Elektromobilität sogar unmittelbar durch bessere Luft und weniger Lärm. Die NOW GmbH unterstützt die Städte und Gemeinden darin, Konzepte zum öffentlichen und privaten Nahverkehr ihren Gegebenheiten anzupassen. So koordinieren wir zum Beispiel die Begleitforschung sowie den Austausch aller Beteiligten über die Ergebnisse. Einbezogen und gefördert werden dabei auch Industriebetriebe mit Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die der Fahrzeugoptimierung dienen und innovative Antriebe voranbringen.

Mit dem Förderprogramm Elektromobilität vor Ort (Förderrichtlinie Elektromobilität) unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand, um den weiteren Markthochlauf und die Verankerung der Elektromobilität im Alltag voranzutreiben.

Mit finanziellen Mitteln gefördert werden kommunale Flotten, Fahrzeuge und Ladeinfrastrukturen, die in einem kommunalen Kontext zum Einsatz kommen, sowie die Erstellung von anwendungsorientierten kommunalen Elektromobilitätskonzepten. Die Umsetzung der Beschaffungsförderung erfolgt im Sofortprogramm Saubere Luft und mit der Förderrichtlinie Elektromobilität. Die Konzeptförderung richtet sich insbesondere an Kommunen, die keine Förderung für die Erstellung von Masterplänen im Sofortprogramm Saubere Luft 2017–2020 erhalten.

Neben Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur unterstützt das Ministerium zudem die technologie- und verkehrsträgeroffene Forschung und Entwicklung zentraler Aspekte der Elektromobilität. Zusammen mit der übergreifenden Programmbegleitforschung des BMVI (koordiniert durch die NOW) können auf diese Art Erkenntnisse auf der Ebene des Förderprogramms gewonnen und aufbereitet werden. Zudem kann innerhalb des Programms zielgerichtet auf Marktanforderungen reagiert werden (u. a. in Form von jährlichen Förderaufrufen).

Vergangene Förderaufrufe

Weitere Aufrufe sind geplant. Nutzen Sie unseren E-Mail-Service und bleiben Sie über neue Förderaufrufe informiert.

Begleitforschung im Programm Elektromobilität

Die Programmbegleitforschung des BMVI stellt eine Schlüsselkomponente bei der Umsetzung des Förderprogramms dar. Ihre Ziele sind die Zusammenführung und Auswertung der Projektergebnisse aus allen drei Förderbereichen (Fahrzeugbeschaffung, Elektromobilitätskonzepte und F&E-Projekte). Gemeinsam mit beteiligten Unternehmen und Organisationen findet ein regelmäßiger Austausch statt. Die Begleitforschung ist daher auch Netzwerk zum Wissenstransfer auf Projekt- und Programmebene. Im Kontext der Veröffentlichung der Förderrichtlinie Elektromobilität im Jahr 2015 sind die Fragestellungen der Begleitforschung an die aktualisierten Markterfordernisse angepasst worden. Mit dem klaren Ziel der Unterstützung des Markthochlaufs baut die wissenschaftliche Begleitforschung auf vier wesentlichen Themenfeldern auf.

Das Themenfeld Innovative Antriebe und Fahrzeuge fokussiert die Fahrzeugklasse Bus. Seit 2018 wird die Begleitforschung „Innovative Antriebe im straßengebundenen ÖPNV“ durch ein Konsortium – bestehend aus thinkstep, Ingenieurgruppe IVV, Fraunhofer IVI, VCDB VerkehrsConsult Dresden Berlin, hySOLUTIONS und SEK Consulting – begleitet. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Monitoring und die Bewertung des Einsatzes laufender, durch das BMVI geförderter Elektrobusse durch eine umfassende Datenaufnahme. Die konkrete Festlegung der aufzunehmenden Datenpunkte erfolgte bereits 2017 im Rahmen der „Minimaldatensets zu Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität“.

Die Datenerhebung fokussiert dabei Batterie- und Brennstoffzellenbusse. Von besonderem Interesse sind hierbei Verfügbarkeit, Energieverbrauch und reale Reichweite der Busse. Zusätzlich werden bei der Analyse auch Daten aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie Elektromobilitätskonzepte mit dem Schwerpunkt ÖPNV berücksichtigt. Die umfassende Auswertung der Daten wird anschließend den Busbetrieben zur Verfügung gestellt.
Aufbauend auf den real erhobenen und ausgewerteten Daten werden zudem verschiedene Antriebsarten und Infrastrukturen unter Berücksichtigung technischer, ökonomischer, ökologischer und betrieblicher Kriterien miteinander verglichen. Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens sowie einer interaktiven Entscheidungshilfe, welche die Busbetriebe zukünftig bei der Elektrifizierung großer Busflotten unterstützen.

Parallel zur Begleitforschung gibt es eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zum Thema Innovative Antriebe Bus (kurz: AG Bus). In dieser stimmen sich Busbetriebe und -hersteller, Zulieferer sowie Politik und Kommunen halbjährlich zu aktuellen Themen ab. Die Begleitforschung unterstützt die inhaltliche Ausgestaltung der Treffen und nutzt diese zur Vorstellung und Diskussion der jeweils aktuellen Ergebnisse und Auswertungen.

Die Untersuchung der Wechselwirkung von Marktentwicklung und politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen beim Thema Elektromobilität standen im Mittelpunkt der Begleitforschung Rahmenbedingungen und Markt. Wie wirken sich Förderprogramme, Marktanreize, Privilegierungen, gesellschaftliche Diskurse und gesellschaftliche Entwicklungen auf die Verbreitung von Elektrofahrzeugen aus? Um diese Fragen zu beantworten, analysierte die Begleitforschung die Marktentwicklung in Deutschland und in ausgewählten internationalen Märkten. Zudem beobachtete und bewertete sie die Umsetzung und Wirkung politischer Förderprogramme und Anreize sowie gesetzlicher Rahmenbedingungen. Auch das Mobilitätsverhalten und die Mobilitätsbedürfnisse einer potentiellen Kundschaft aus dem privaten, öffentlichen und kommunalen Bereich wurden vor dem Hintergrund von Nutzen und Kosten des Einsatzes von Elektrofahrzeugen analysiert.

Das seit 2016 mit der Begleitforschung Rahmenbedingungen und Markt beauftragte Konsortium aus TÜV Rheinland, Institut für Innovation und Technik und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat im Juli 2018 seinen Abschlussbericht vorgelegt. Der Bericht zeigt, dass Deutschland im internationalen Vergleich in Bezug auf die Bestands- und Neuzulassungszahlen von Elektrofahrzeugen den Leitmarktanspruch im Jahr 2018 noch nicht erfüllen konnte. Anders sieht es beim Verhältnis von Elektrofahrzeugen und Ladeinfrastruktur aus. Hier konnte Deutschland ein besonders gutes Verhältnis von 5,5 Elektrofahrzeugen auf einen Ladepunkt vorweisen. In Bezug auf das Marktpotenzial von Batterie-Elektrofahrzeugen zeigte sich, dass aktuelle Elektrofahrzeuge trotz der bekannten Restriktionen (höhere Anschaffungskosten, eingeschränkte Reichweite) bestehende Mobilitätsbedürfnisse erfüllen können und wirtschaftlich einsetzbar sind. Im Rahmen der Begleitforschung wurde erstmalig die Umsetzung des Elektromobilitätsgesetzes (EmoG) bei Kommunen systematisch erfasst.

Die Begleitforschung Vernetzte Mobilität hat zwei Untersuchungsschwerpunkte: Die Vernetzung diverser elektromobiler Anwendungen und unterschiedlicher Verkehrsträger zum einen und die Verknüpfung von Elektromobilität und Energiewirtschaft sowie deren Wechselwirkungen mit steigender Anzahl an Elektrofahrzeugen zum anderen. Übergreifendes Ziel des Themenfeldes ist dabei der Auf- und Ausbau von Kompetenzen auf kommunaler Ebene.

Schwerpunkt 1: Kommunale Mobilitätsstrategien und Elektromobilitätskonzepte

Mit diesem Schwerpunkt wurde darauf abgezielt, Elektromobilität strategisch in kommunale Zielsetzungen und Prozesse einzubinden und personenunabhängig als ständiges Thema in Verwaltungen zu platzieren. Hierzu wurden konzeptionelle Instrumente wie Klimaschutzkonzepte und Verkehrsentwicklungspläne analysiert und hinsichtlich Wirksamkeit, Umsetzbarkeit und Verstetigung bewertet. Es wurden Workshops zu Kommunikationsstrategien für die Implementierung von E-Mobilität, der Elektrifizierung von Fuhrparks und den Ladeinfrastrukturaufbau in Kommunen sowie ein Themenfeldtreffen mit Fokus auf Kommunikations-, Aktivierungs- und Governance-Ansätzen durchgeführt.

Schwerpunkt 2: Verknüpfung von Elektromobilität mit dem Energiesektor

Der zweite Schwerpunkt der Begleitforschung zur Vernetzung von Elektromobilität und Energiesektor sollte die Potentiale zur Nutzung erneuerbarer Energien für den Verkehrssektor auf kommunaler Ebene aufzeigen, Herausforderungen für Kommunen und (kommunale) Unternehmen sowie Maßnahmen zu deren Überwindung identifizieren. Dabei wurden die Perspektiven der Beteiligten (Kommunale Verwaltung, Stadtwerke, Verteilnetzbetreiber und Verkehrsbetriebe) berücksichtigt und Maßnahmen sowie Politikbedarfe aufgezeigt.

Die Perspektiven der Beteiligten wurden in diversen Workshops mit sowie einem Themenfeldtreffen diskutiert. Hier wurde auch das künftige intelligente Laden von Elektrofahrzeugen (EV) und das Zusammenspiel von Verteilnetz und EVs beleuchtet. Ziel des Themenfeldtreffens war es, die in den bisherigen Workshops offengebliebenen Fragestellungen für die beteiligten Akteure zur Diskussion zu stellen. Eingebunden waren die öffentliche Verwaltung, Politik, kommunale und private Unternehmen, Forschung, Multiplikator*innen, Verbände und Automobilunternehmen.
Im Zuge der BMVI-Internationalisierungsaktivitäten mit China wurde dieser Schwerpunkt um den Austausch von Erfahrungen und Know-how mit China erweitert.

Das Kommunale ist die Basis. Hier wohnen die Menschen. Sie spüren den Vorteil der Elektromobilität sogar unmittelbar durch bessere Luft und weniger Lärm. Die NOW GmbH unterstützt die Städte und Gemeinden darin, Konzepte zum öffentlichen und privaten Nahverkehr ihren Gegebenheiten anzupassen. So koordinieren wir zum Beispiel die Begleitforschung sowie den Austausch aller Beteiligten über die Ergebnisse. Einbezogen und gefördert werden dabei auch Industriebetriebe mit Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die der Fahrzeugoptimierung dienen und innovative Antriebe voranbringen.

Mit dem Förderprogramm Elektromobilität vor Ort (Förderrichtlinie Elektromobilität) unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand, um den weiteren Markthochlauf und die Verankerung der Elektromobilität im Alltag voranzutreiben.

Mit finanziellen Mitteln gefördert werden kommunale Flotten, Fahrzeuge und Ladeinfrastrukturen, die in einem kommunalen Kontext zum Einsatz kommen, sowie die Erstellung von anwendungsorientierten kommunalen Elektromobilitätskonzepten. Die Umsetzung der Beschaffungsförderung erfolgt im Sofortprogramm Saubere Luft und mit der Förderrichtlinie Elektromobilität. Die Konzeptförderung richtet sich insbesondere an Kommunen, die keine Förderung für die Erstellung von Masterplänen im Sofortprogramm Saubere Luft 2017–2020 erhalten.

Neben Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur unterstützt das Ministerium zudem die technologie- und verkehrsträgeroffene Forschung und Entwicklung zentraler Aspekte der Elektromobilität. Zusammen mit der übergreifenden Programmbegleitforschung des BMVI (koordiniert durch die NOW) können auf diese Art Erkenntnisse auf der Ebene des Förderprogramms gewonnen und aufbereitet werden. Zudem kann innerhalb des Programms zielgerichtet auf Marktanforderungen reagiert werden (u. a. in Form von jährlichen Förderaufrufen).