Keine Bewegung ohne Energiezufuhr. Eine Binsenweisheit. Wer unterwegs ist, möchte sicher sein, Energie nachladen zu können. Die Elektromobilität braucht folglich eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Geplant wird sie mit dem StandortTOOL. Für finanzielle Anreize sorgt die Förderung. Forschung begleitet den Ausbau, entsprechend besteht eine Berichtspflicht über geförderte Ladestationen.

Mobilität ohne Emissionen braucht alternative Antriebe und Kraftstoffe, die jederzeit bequem verfügbar sind. Für die weitere Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland sind ausreichende und benutzerfreundliche Ladestationen notwendig. Viele Menschen werden sich nur dann ein Elektrofahrzeug anschaffen, wenn sie dies in einem akzeptablen Zeitraum und räumlicher Nähe laden können.

Im Auftrag des BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie unterstützt beim Planen, Umsetzen und Fördern der Ladeinfrastruktur. Dabei hat sie das Gesamtsystem aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Ladeinfrastruktur und die Nutzerinnen und Nutzer immer im Blick. Das Ziel: Einfach laden.

Die Leitstelle sammelt unter anderem mit der Plattform OBELIS  Daten aus den in dieser Förderrichtlinie geförderten Ladepunkten und wertet diese aus. Diese Informationen fließen in künftige Förderprogramme und die Arbeit der Bundesregierung und der Nationalen Plattform Mobilität (NPM) mit ein.

In Zukunft soll die nächste Schnellladestation in 10 Minuten mit dem Elektroauto erreichbar sein, so lautet eines der Ziele der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. Auch in Zukunft soll sowohl Normal- als auch Schnellladeinfrastruktur Gegenstand der Förderung sein, so dass alle Szenarien der Nutzung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum adressiert werden.

Ein Großteil der Ladevorgänge wird auch mittelfristig nicht-öffentlich stattfinden, sondern zu Hause oder beim Arbeitgeber.

Ersterem wird die neue Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur an Wohngebäuden gerecht, in deren Rahmen das BMVI ein Fördervolumen von 500 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Für den gewerblichen Kontext (Flotten, Arbeitgeber) wird derzeit ein neues Förderprogramm erarbeitet, dessen Veröffentlichung für 2021 geplant ist.

Damit ermöglicht das BMVI erstmals die Förderung von privat genutzten Ladestationen für Haus- und Wohnungsbesitzer, Mieter und Vermieter beziehungsweise Vermietergesellschaften. Diese können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine pauschale Förderung von 900 Euro für den Erwerb einer Ladestation inklusive der Kosten der Installation beantragen. Die Antragsstellung erfolgt über die Website der KfW.

Die Leitstelle hat die Ausarbeitung und Koordinierung der Förderrichtlinie maßgeblich unterstützt und wird den Ausbau der Ladeinfrastruktur zuhause begleitend analysieren.

In dieser Förderrichtlinie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU), kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sowie Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes vom 12. April bis 31. Dezember 2021 Anträge zur Förderung des Aufbaus von Ladeinfrastruktur einreichen. Ziel ist es, den Aufbau von Ladestationen an attraktiven Zielorten des Alltags zu beschleunigen: Supermärkte, Hotels, Restaurants, kommunale Einrichtungen wie etwa Schwimmbäder.

Die Förderung hat ein Volumen von 300 Millionen Euro und deckt bis zu 80 Prozent der Investitionskosten. Die De-minimis-Förderung verläuft nach der zeitlichen Reihenfolge der eingegangenen Anträge („Windhundverfahren“).

Das Programm ist als schnelle Hilfe für KMU gedacht. So erhalten z.B. die durch die Pandemie-Krise besonders betroffenen kleinen und mittelständischen Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes die Möglichkeit, einen Ladepunkt kostengünstig aufzustellen und so ihre Kundenakzeptanz zu steigern. Gerade im ländlichen Raum verfügen diese Einrichtungen zudem über eine signifikante Anzahl an Stellplätzen, was die Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur besonders attraktiv macht. Auch kommunale Unternehmen, z.B. Ver- und Entsorger, können von der Förderung profitieren und dem Thema Ladeinfrastrukturaufbau mehr Relevanz verleihen.

Die Antragsstellung erfolgt über die Website der BAV.

Um den Bedarf für die Mittel- und Langstreckenmobilität an Fernstraßen und in stark verdichteten und urbanen Gebieten zu decken, wird der Bund ein deutschlandweites Schnellladenetz mit 1000 Standorten ausschreiben. Jeder der Ladepunkte muss mindestens 150 kW Leistung verfügbar machen. Damit wird es möglich, auch in diesen Fällen den Akku zügig ausreichend aufzuladen.

Der Schritt von der Förderung zur Ausschreibung stellt dabei einen Paradigmenwechsel dar. Bisher wurde der Aufbau von Ladepunkten über das Förderprogramm Ladeinfrastruktur vorangetrieben. Dieses alleine ist jedoch nicht geeignet, um den ausreichenden Aufbau von Ladepunkten für ein deutschlandweites Schnellladenetz zu gewährleisten. Derzeit arbeitet das BMVI gemeinsam mit der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur an dem neuen Finanzierungsansatz.

Offene Förderaufrufe

Weitere Aufrufe sind geplant. Nutzen Sie unseren E-Mail-Service und bleiben Sie über neue Förderaufrufe informiert.

Berichtspflicht im Rahmen
der Förderung

Die Förderung von Ladestationen im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur ist an eine Pflicht zur Berichterstattung gebunden. Diese umfasst die Meldung der Inbetriebnahme aller geförderten Ladestationen sowie die Übermittlung von Halbjahresberichten während der sechsjährigen Mindestbetriebsdauer der Stationen. Die Daten werden im Rahmen der Begleitforschung Ladeinfrastruktur ausgewertet, um Erkenntnisse aus der Analyse des Status quo in die zukünftige Gestaltung des Ladeinfrastrukturausbaus einfließen zu lassen.

Die Inbetriebnahme von geförderten Ladestationen muss über ein Inbetriebnahme-Protokoll belegt werden. Eine mögliche Vorlage für das Inbetriebnahme-Protokoll steht auf der Webseite der Bundesnetzagentur zum Download zur Verfügung.

Zur Erfüllung der Berichtspflicht übermitteln die Zuwendungsempfänger ab Inbetriebnahme der geförderten Ladestationen zweimal jährlich Informationen zum Standort, der Ausstattung und Nutzung der geförderten Ladestationen in Form von Halbjahresberichten.

Berichtsfristen:

1. August (für den Berichtszeitraum 01. Januar – 30. Juni)
1. Februar (für den Berichtszeitraum 01. Juli – 31. Dezember)

Welche Daten innerhalb der Halbjahresberichte abgefragt werden, können Sie in der PDF-Datei Datenabfrage Halbjahresberichte einsehen.

Die Übermittlung der Inbetriebnahme-Protokolle und der Halbjahresberichte erfolgt seitdem ausschließlich über die Online-Plattform OBELIS, die Sie über diesen Link erreichen: obelis.now-gmbh.de

Keine Bewegung ohne Energiezufuhr. Eine Binsenweisheit. Wer unterwegs ist, möchte sicher sein, Energie nachladen zu können. Die Elektromobilität braucht folglich eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Geplant wird sie mit dem StandortTOOL. Für finanzielle Anreize sorgt die Förderung. Forschung begleitet den Ausbau, entsprechend besteht eine Berichtspflicht über geförderte Ladestationen.

Mobilität ohne Emissionen braucht alternative Antriebe und Kraftstoffe, die jederzeit bequem verfügbar sind. Für die weitere Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland sind ausreichende und benutzerfreundliche Ladestationen notwendig. Viele Menschen werden sich nur dann ein Elektrofahrzeug anschaffen, wenn sie dies in einem akzeptablen Zeitraum und räumlicher Nähe laden können.

Im Auftrag des BMVI koordiniert und steuert die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur unter dem Dach der NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland. Sie unterstützt beim Planen, Umsetzen und Fördern der Ladeinfrastruktur. Dabei hat sie das Gesamtsystem aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Ladeinfrastruktur und die Nutzerinnen und Nutzer immer im Blick. Das Ziel: Einfach laden.

Die Leitstelle sammelt unter anderem mit der Plattform OBELIS  Daten aus den in dieser Förderrichtlinie geförderten Ladepunkten und wertet diese aus. Diese Informationen fließen in künftige Förderprogramme und die Arbeit der Bundesregierung und der Nationalen Plattform Mobilität (NPM) mit ein.

In Zukunft soll die nächste Schnellladestation in 10 Minuten mit dem Elektroauto erreichbar sein, so lautet eines der Ziele der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur. Auch in Zukunft soll sowohl Normal- als auch Schnellladeinfrastruktur Gegenstand der Förderung sein, so dass alle Szenarien der Nutzung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum adressiert werden.