Aufbau Wasserstoff-Tankstellennetz

Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes für Brennstoffzellenfahrzeuge in Deutschland

Innerhalb der Laufzeit des NIP, das in seiner jetzigen Form 2016 endet, wurden 50 Wasserstofftankstellen in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München sowie entlang der verbindenden Autobahnen gebaut. Diese Grundversorgung ist zur Flankierung des Markteintritts der ersten Brennstoffzellenfahrzeuge notwendig.

Die NOW koordiniert das Programm 50 Wasserstofftankstellen für Deutschland und begleitet die Realisierung aller Tankstellen im Rahmen eines engmaschigen Monitorings.

Auf der interaktiven Planungskarte zeigen wir den aktuellen Stand der Umsetzung des Programms.

 

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H2 MOBILITY – Industriepartner arbeiten am Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes für Brennstoffzellenfahrzeuge in Deutschland

Der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur nimmt konkrete Formen an: Die sechs Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total und weitere assoziierte Partner haben das Joint Venture H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG gegründet. Primäre Aufgabe ist die Errichtung einer flächendeckenden Infrastruktur für die Wasserstoffmobilität in Deutschland.

Bereits im September 2009 entwickelten die Unternehmen, damals noch als industrieübergreifende Initiative, Szenarien für den Aufbau einer flächendeckenden Wasserstoffversorgung in Deutschland. In einer zweiten Phase wurden die Erfolgsaussichten bewertet und verschiedene Geschäftsmodelle sowie ein Fahrplan für die Umsetzung entwickelt. Im Februar 2015 erfolgte der Eintrag der Einheitsgesellschaft H2 MOBILITY ins Handelsregister.

Die Roadmap der H2 MOBILITY sieht vor, die ersten 100 Wasserstoffstationen bis 2018 bedingungslos und unabhängig von Fahrzeugzahlen zu errichtet. Ziel sind bis zu 10 Stationen in den sechs deutschen Ballungszentren Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Stuttgart und München sowie Wasserstoff-Korridore entlang von Autobahnen. Die zweite Projektphase orientiert sich an den Zulassungszahlen von Brennstoffzellenfahrzeugen. 400 Wasserstofftankstellen sollen bis 2023 eine flächendeckende Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland möglich machen.

Die H2 MOBILITY übernimmt für die bis zu 400 Wasserstofftankstellen alle operativen Aufgaben, darunter Netzplanung, Genehmigung, Beschaffung, Errichtung und Betrieb der Wasserstoffstationen, inkl. Bezahlsystem und Wissensmanagement sowie das H2-Sourcing, das einen möglichst hohen Anteil des Energieträgers Wasserstoff aus regenerativen Ressourcen beziehen soll.

Begleitet wird die Unternehmung durch die assoziierten Partner BMW, Honda, Intelligent Energy, Toyota und Volkswagen sowie durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). Ein Großteil der ersten 100 Stationen wird u.a. durch das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie bzw. durch die Europäische Kommission im Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking gefördert.