Das BMVI setzt eine weitere Maßnahme seines Elektrifizierungsprogramms Plus um: Die Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr. Dafür wurde der erste Förderaufruf aus der entsprechenden „Förderrichtlinie zur Förderung alternativer Antriebe im Schienenverkehr“ veröffentlicht.

Maßnahmen dieser Förderrichtlinie sind die Unterstützung von Unternehmen und Aufgabenträgern bei der Beschaffung von Schienenfahrzeugen mit innovativen emissionsarmen Antrieben für den Personen- und Güterverkehr und bei der Errichtung von Betankungs- bzw. Ladeinfrastruktur für diese Schienenfahrzeuge. Zusätzlich werden ebenfalls Machbarkeitsstudien zur Untersuchung des Einsatzes alternativer Antriebe im Schienenverkehr ebenfalls im Rahmen der Richtlinie unterstützt.

Im Fokus der Förderung steht die Beschaffung von Schienenfahrzeugen mit innovativen, alternativen Antrieben und der zu deren Betrieb notwendigen Lade- und Betankungsinfrastruktur. Daneben ist die Unterstützung bei der Erstellung von Studien zu Einsatzmöglichkeiten der Schienenfahrzeuge mit alternativen Antrieben Bestandteil des Förderaufrufs. Hierfür stehen insgesamt 227 Mio. Euro zur Verfügung.

Gefördert wird:

  • die Beschaffung von innovativen Schienenfahrzeugen oder die Umrüstung auf alternative Antriebe, die für Strecken ohne Oberleitung eine signifikante CO2-Einsparung aufweisen,
  • der Bau von Lade-/Wasserstoffbetankungsinfrastruktur sowie Elektrolyseanlagen zur Erzeugung von Wasserstoff,
  • Studien zu Einsatzmöglichkeiten im jeweiligen Streckennetz.

Der Förderaufruf ist geschlossen.