Ein Großteil der Ladevorgänge findet zu Hause statt. Dem wird die Förderrichtlinie „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ gerecht.

Damit ermöglicht das BMVI erstmals die Förderung von privat genutzten Ladestationen für haus- und wohnungsbesitzende, mietende und vermietende Personen bzw. Vermietungsgesellschaften. Diese können bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine pauschale Förderung von 900 Euro für den Erwerb einer privaten Ladestation inklusive der Kosten der Installation beantragen. Auf Grund der großen Nachfrage wurde das Fördervolumen des Programmes bereits drei Mal, auf insgesamt 800 Mio. Euro, erhöht.

Die Leitstelle hat die Ausarbeitung und Koordinierung der Förderrichtlinie maßgeblich unterstützt und wird den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur begleitend analysieren. Dabei hat die Leitstelle sichergestellt, dass die geförderten Ladeeinrichtungen digital vernetzt und gesteuert werden können. Dadurch lässt sich die Last intelligent verteilen, so dass das Netz jederzeit stabil bleibt. Außerdem kann so Strom aus erneuerbaren Quellen einfacher eingebunden werden.