Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) hat 2016 die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ ins Leben gerufen, die 2022 in „Exportinitiative Umweltschutz“ (EXI) umbenannt wurde. Seit 2024 können über die dazu gehörige Richtlinie, die am 02.05.2024 angepasst und im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde, explizit Projekte im Bereich „grüne Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien“ zur netzfernen und dezentralen Stromversorgung gefördert werden. Über geförderte Maßnahmen im Bereich des Exports von grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastruktur sollen Wissen und Anwendung von innovativen Klimaschutztechnologien und ihrer Infrastruktur international ausgetauscht und zugänglich gemacht werden. Für eine konkrete und nachhaltige Entwicklung sollen außerdem geeignete Kapazitäten und Lieferketten vor Ort aufgebaut, geeignete Rahmenbedingungen geschaffen und projektübergreifend Erkenntnisse gewonnen und aufbereitet werden.
Das Einreichen von Projektskizzen ist über den jährlich stattfinden Stichtag zur Skizzenpriorisierung hinaus prinzipiell fortlaufend möglich und ausdrücklich erwünscht. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Exportinitiative Umweltschutz.
Projektideen können jederzeit vorab mit dem Team um die Exportinitiative diskutiert werden und im Rahmen des NOW-Beratungsangebots für den ersten formalen Schritt der Skizzeneinreichung weiterentwickelt werden. Die allgemeine Handreichung des Projektträgers der EXI gibt eine Übersicht über die gültigen förderrechtlichen Bedingungen und formale Anforderungen an Skizzen sowie Förderanträge.

