Analyse, Bewertung und Modellbildung eines neuartigen Mobilitätskonzepts auf Basis von Brennstoffzellenfahrzeugen

Die Linde AG hat auf eigene Kosten eine Flotte von 50 Brennstoffzellenfahrzeugen (FCEV) im Großraum München auf die Straße gebracht (Kosten hierfür sind nicht Bestandteil dieses Projektes). Diese FCEV werden im Rahmen des Linde-Projekts „BeeZero“ von privaten Endnutzern in Form eines Carsharing-Konzeptes genutzt. Hierdurch wird die Technologie für die Endnutzer selbst erfahrbar und die Akzeptanz der Technologie in der Bevölkerung erprobbar. Neben dem reinen Carsharing – welches nicht Bestandteil dieses Projekts ist – sollen im Rahmen von Untersuchungs- und Forschungsarbeiten Erkenntnisse zum Aufbau von FCEV/H2-Mobilitätskonzepten gewonnen werden. Dazu werden die individuellen Eindrücke der Nutzer bezüglich des Fahrzeugs, der Tankstelleninfrastruktur, des Tankvorganges und der Technologie im Allgemeinen, sowie die Nutzung der Fahrzeuge durch Sofort- und Intervallbefragungen regelmäßig dokumentiert und ausgewertet.

Der Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik an der Technischen Universität München übernimmt in diesem Kooperationsprojekt die Analyse des FCEV-Einsatzes unter Realbedingungen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei auf der Analyse von Fahrzeugen, Infrastruktur und Endnutzerverhalten. Ziel ist die Erforschung der Eignung der aktuell am Markt verfügbaren Wasserstofffahrzeuge für das alltägliche Mobilitätsbedürfnis in Großstädten am Beispiel München. Weiterhin soll untersucht werden, in welcher Weise der Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur erfolgen kann, um die Verwendung von FCEV attraktiver zu gestalten.

Förderkennzeichen
03B10401

Partner Laufzeitbeginn Laufzeitende Fördersumme
Linde AG01.01.1731.12.18182.693,00 €
Linde GmbH01.01.1902.01.1918.114,56 €
Technische Universität München01.01.1730.04.19264.156,90 €
464.964,46 €