Mobilität zählt zu unseren Grundbedürfnissen. Und der Mobilitätsbedarf steigt sogar stetig, denn unsere Welt wird immer flexibler. Als lernendes Instrument zeigt die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) der Bundesregierung Wege auf, um die zunehmenden Bedarfe umweltfreundlich mit neuen Antriebs- und Kraftstoffoptionen zu decken und die Energiewende im Verkehr umzusetzen.

Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) ist die zentrale Plattform zur Gestaltung der Energiewende im Verkehr und damit zur Erreichung der energie- und klimaschutzpolitischen Ziele. Die NOW GmbH ist damit beauftragt, das BMVI bei der Weiterentwicklung der MKS sowie konkreter Fördermaßnahmen zu deren Umsetzung zu begleiten. Sie unterstützt so die Förderung von Pilotprojekten, u.a. für einen klimafreundlichen Güterverkehr, das Förderprogramm für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff sowie Förderrichtlinie „BordstromTech“ zur Reduzierung von Schiffsemissionen in See- und Binnenhäfen.

Ein besonderes Augenmerk der MKS liegt zurzeit auf der Gestaltung eines klimafreundlichen Güterverkehrs. Grund hierfür ist das prognostiziert besonders starke Wachstum in diesem Bereich, der bislang zu großen Teilen über die Straße mit Diesel-Lkw abgewickelt wird. Dementsprechend spielt die Optimierung und Änderung von Antrieb und Energiebasis im Güterverkehr eine bedeutende Rolle.

Im Rahmen der Weiterentwicklung der MKS wird das BMVI auch von einem wissenschaftlichen Konsortium unterstützt. In diversen Studien werden die inhaltlichen Schwerpunkte der MKS aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet: aktuelle Studien

Bereits in der Vergangenheit hat die NOW das BMVI bei der Umsetzung der Richtlinie 2014/94/EU (Alternative Fuels Infrastructure Directive – AFID) und der internationalen Kooperation im Bereich alternativer Kraftstoffe und Antriebe unterstützt. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2016 der Nationale Strategierahmen (NSR) als deutsche AFID-Umsetzung erstellt. Darin werden Stand, Ziele und Maßnahmen für den Aufbau von Infrastrukturen für Strom, Wasserstoff und Erdgas im Verkehr dargestellt. Die NOW GmbH steht dem BMVI auch weiterhin bei der AFID-Umsetzung zur Seite, ebenso im Bereich der internationalen Kooperationen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von verflüssigtem Erdgas (LNG) als Schiffskraftstoff. Ziel des Förderprogramms ist es, den Einsatz von LNG in der deutschen Seeschifffahrt voranzutreiben. Die Fördermittel werden aus der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie zur Verfügung gestellt.

LNG als Schiffskraftstoff trägt zur Senkung der Treibhausgas- und der Luftschadstoffemissionen bei. Im Gegensatz zu herkömmlichen, ölbasierten Schiffskraftstoffen verursacht LNG keinerlei Schwefeloxid-Emissionen (SOx). Stickoxid-Emissionen (NOx) werden im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen um bis zu 90 Prozent und Partikel-Emissionen um ca. 98 Prozent reduziert. Mit der Richtlinie über Zuwendungen für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff vom 17. August 2017 wird die Einführung von verflüssigtem Erdgas (LNG) in der deutschen Schifffahrt vorangetrieben. Ziel der Richtlinie ist die Nachfrage nach LNG als Schiffskraftstoff in Deutschland zu steigern, um damit Anreize für den Aufbau der entsprechenden LNG-Versorgungsinfrastruktur in Häfen zu geben.

Projektanträge können zu jeweils aktuellen Förderaufrufen zur Richtlinie gestellt werden. Die Förderung wird in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zur Anteilfinanzierung der Investitionsmehrkosten für die Aus- oder Umrüstung von Seeschiffen auf LNG-Betrieb gewährt. Gegenstand der Förderung ist entweder die Ausrüstung von Seeschiffsneubauten oder die Umrüstung von bestehenden Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff im reinen Gas- bzw. im sogenannten Dual-Fuel Betrieb für den Hauptantrieb. Wenn eine Aus- oder Umrüstung für den Hauptantrieb gefördert wird, ist auch die Aus- oder Umrüstung von Hilfsmaschinen für den LNG-Betrieb förderfähig. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Eigentümer eines Schiffes sind oder einen Schiffsneubau planen, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Einzelheiten sind der Richtlinie sowie dem jeweils aktuellen Förderaufruf zu entnehmen.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert sowohl umweltfreundliche Bordstromsysteme von See- und Binnenschiffen als auch mobile Landstromsysteme (containerisierte, rollende oder schwimmende) in See- und Binnenhäfen mit Investitionszuschüssen.

Das Förderprogramm zur Marktaktivierung alternativer Technologien für die umweltfreundliche Bordstrom- und mobile Landstromversorgung von See- und Binnenschiffen (BordstromTech) soll Investitionen in alternative Technologien zur umweltfreundlichen Bordstrom- und mobilen Landstromversorgung ankurbeln und somit Belastungen durch Schiffsemissionen in deutschen See- und Binnenhäfen reduzieren.

Mit dem BordstromTech-Förderprogramm werden Investitionszuschüsse zur Ertüchtigung von See- und Binnenschiffen für die Landstromnutzung, zur Bordstromerzeugung aus alternativen Energiequellen oder für die Beschaffung mobiler Landstromsysteme in See- und Binnenhäfen gewährt. Es kommen sowohl Zuwendungsempfänger des privaten als auch des öffentlichen Rechts im Bereich der Schifffahrt und Hafenwirtschaft in Frage. Eine Antragstellung ist ab sofort bis zum 30. September 2022 möglich.

Mit Hilfe dieses Förderprogramms des BMVI wird umweltfreundlicher Bordstrom wettbewerbsfähig angeboten und der Weg für alternative Technologien zur Bordstromversorgung von Schiffen in den Markt bereitet. Die Haushaltsmittel zur Technologieförderung entstammen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS).

Sämtliche Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung sind auf der Internetseite der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) abrufbar.

 

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Wie geht…? Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie
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Mobilität zählt zu unseren Grundbedürfnissen. Und der Mobilitätsbedarf steigt sogar stetig, denn unsere Welt wird immer flexibler. Als lernendes Instrument zeigt die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) der Bundesregierung Wege auf, um die zunehmenden Bedarfe umweltfreundlich mit neuen Antriebs- und Kraftstoffoptionen zu decken und die Energiewende im Verkehr umzusetzen.

Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) ist die zentrale Plattform zur Gestaltung der Energiewende im Verkehr und damit zur Erreichung der energie- und klimaschutzpolitischen Ziele. Die NOW GmbH ist damit beauftragt, das BMVI bei der Weiterentwicklung der MKS sowie konkreter Fördermaßnahmen zu deren Umsetzung zu begleiten. Sie unterstützt so die Förderung von Pilotprojekten, u.a. für einen klimafreundlichen Güterverkehr, das Förderprogramm für die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen zur Nutzung von LNG als Schiffskraftstoff sowie Förderrichtlinie „BordstromTech“ zur Reduzierung von Schiffsemissionen in See- und Binnenhäfen.

Ein besonderes Augenmerk der MKS liegt zurzeit auf der Gestaltung eines klimafreundlichen Güterverkehrs. Grund hierfür ist das prognostiziert besonders starke Wachstum in diesem Bereich, der bislang zu großen Teilen über die Straße mit Diesel-Lkw abgewickelt wird. Dementsprechend spielt die Optimierung und Änderung von Antrieb und Energiebasis im Güterverkehr eine bedeutende Rolle.

Im Rahmen der Weiterentwicklung der MKS wird das BMVI auch von einem wissenschaftlichen Konsortium unterstützt. In diversen Studien werden die inhaltlichen Schwerpunkte der MKS aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet: aktuelle Studien

Bereits in der Vergangenheit hat die NOW das BMVI bei der Umsetzung der Richtlinie 2014/94/EU (Alternative Fuels Infrastructure Directive – AFID) und der internationalen Kooperation im Bereich alternativer Kraftstoffe und Antriebe unterstützt. In diesem Zusammenhang wurde im Jahr 2016 der Nationale Strategierahmen (NSR) als deutsche AFID-Umsetzung erstellt. Darin werden Stand, Ziele und Maßnahmen für den Aufbau von Infrastrukturen für Strom, Wasserstoff und Erdgas im Verkehr dargestellt. Die NOW GmbH steht dem BMVI auch weiterhin bei der AFID-Umsetzung zur Seite, ebenso im Bereich der internationalen Kooperationen.