Mit diesem Förderaufruf soll maßgeblich dazu beigetragen werden, dass ein Initialnetz zur Betankung mit Wasserstoff für schwere Nutzfahrzeuge in Deutschland entsteht. Hierbei soll der Fokus der Förderung auf einem Paket aus öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen und Nutzfahrzeugen mit wasserstoffbasierten Antrieben liegen (Paketförderung). So soll eine Grundauslastung der Wasserstofftankstelle durch Fahrzeuge sowie eine Betankungsmöglichkeit Vor-Ort ermöglicht werden.
Was wird gefördert?
Grundsätzlich sollen kombinierte Anträge aus Wasserstofftankstellen und Fahrzeugflotten mit Wasserstoffantrieb als Paket beantragt werden. Dieser Ansatz stellt sicher, dass neue Tankstellen von Beginn an über eine ausreichende Grundauslastung verfügen und Speditions- sowie Logistikunternehmen gleichzeitig eine verlässliche Betankungsmöglichkeit vorfinden. Wasserstofftankstellen müssen die Anforderungen der europäischen AFIR-Verordnung erfüllen; förderfähig sind bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Neufahrzeuge der Klassen N2 und N3 mit wasserstoffbasiertem Antrieb (Brennstoffzelle oder Verbrenner) können mit bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsmehrausgaben gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug bezuschusst werden.
Die Projektförderung wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Anträge im Rahmen dieses Förderaufrufs können bis zum 31.05.2026 über das Portal easy-Online eingereicht werden.
Ein Online-Seminar zur Paketförderung findet am 17. Februar um 9.30 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt hier.
E‐Mail‐Anfragen können an folgende Adresse des Projektträgers gesendet werden: ptj‐NIP‐MA@fz‐juelich.de.
