Anhand der daraus gewonnenen Erkenntnisse können nun Investitionen in Fertigungsanlagen für die Elektroden- und die Membranherstellung sowie für die Herstellung der Membranelektrodeneinheit (MEA) vorgenommen werden. Mit diesen können die geforderten Zielkosten von 0,25 €/W für die MEA der Hochtemperatur-Polymerelektrolyt-Brennstoffzelle (HTPEM) erreicht und damit Vorteile für Brennstoffzellenheizgeräte erzielt werden.
Im Rahmen des ersten Schwerpunktes des Vorhabens konnte die Herstellung der Elektrode auf Basis der ECPD-Methode erfolgreich auf automatisierte Fertigungstechnologie übertragen werden. Dabei konnte die Qualität der Herstellung deutlich erhöht werden. In den relevanten Prozessschritten werden annähernd 100 % Fertigungsgüte ohne Ausschuss produziert.
Die HTPEM-Membran kann prozesssicher hergestellt werden. Neben der Elektrodenentwicklung ist die Membran die zweite zentrale Säule für erfolgreiche und kostengünstige MEAs. Der Herstellungsprozess konnte auch von 5 auf 2 Tage reduziert werden, womit eine weitere erhebliche Kostenreduktion erreicht werden konnte.