Den wesentlichen Hintergrund des Vorhabens bilden 1.) die dramatische Situation im (Ab-)Wassersektor in Jordanien, 2.) die damit verbundenen Ursachen und Folgen sowie 3.) das gleichzeitige Interesse verschiedener Länder an der Wasserstoffproduktion in der Region. In der Konsequenz kann dies bedeuten, dass eine perspektivische Wasserstoffproduktion in Jordanien durch den Bedarf an Wasser als Rohstoffinput zu einer Verschärfung der Wassersituation führen kann.

Entsprechend besteht bereits heute Handlungsbedarf und weitsichtiges Engagement: praxisnahe Wissensträger und Technologieanbieter aus Deutschland können unterstützen, Lösungsräume für einen schonenden Umgang mit der Ressource Wasser im Kontext heutiger und zukünftiger Herausforderungen zu identifizieren. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens liegt in der Vermittlung von Erfahrungen aus dem deutschen Abwassersektor an relevante jordanische Stakeholder und in dem Aufbau von Wissen zu den Zusammenhängen zwischen der Ressource Wasser und der Produktion von Wasserstoff. Dies erfolgt durch einen systematischen Wissenstransfer im Rahmen von mehrtägigen ExpertInnen-Workshops in Deutschland und Jordanien. Hierdurch sollen auch deutsche Stakeholder einen Einblick in die Rahmenbedingungen in Jordanien erhalten. Zu den Workshops sollen auch Exkursionen zu relevanten Anlagen gehören. Besonderer Wert wird auf die dezentrale Wasserstoffproduktion gelegt und die Chancen und Herausforderungen, die sich damit für die lokale/regionale Ebene ergeben.

Im Rahmen des Projekts werden Materialien für die jeweiligen Delegationen erstellt, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen, ihr angeeignetes Wissen in ihren jeweiligen Organisationen zu streuen.

Förderkennzeichen
67EXI5503A

Partner Laufzeitbeginn Laufzeitende Fördersumme
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH01.12.2128.02.23164,15 €
164.150,00 €