Ab aufs Rad und auf dem Arbeitsweg gleich noch eine gute Portion Luft und Bewegung mitnehmen. Für viele wäre das eine attraktive Alternative zu überfüllten Bussen und Bahnen oder zum täglichen Stau mit anschließender Parkplatzsuche. Ein weiterer Vorteil: Vom Umstieg aufs Fahrrad profitieren nicht nur die Radfahrenden. Weniger Verkehrslärm, weniger Abgase und ruhigere Straßen kommen allen zugute.
Damit mehr Menschen – gerade im urbanen Einzugsbereich – aufs Zweirad umsteigen, braucht es jedoch eine entscheidende Voraussetzung: Gut ausgebaute, durchgehende Radschnellwege und die Vernetzung der Radverkehrsinfrastrukturen über kommunale Grenzen hinweg. Sie sind entscheidende Hebel für eine sichere und zukunftsfähige Fahrradmobilität.
Wie geht man den Ausbau von Projekten an, die mehrere Gemeinden betreffen? Vor welchen Herausforderungen stehen Kommunen und welche Strategien stärken den interkommunalen Alltagsradverkehr?
Ein Überblick über die wachsende Rolle des Radverkehrs in Deutschland wird seitens des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) gegeben. Anschließend informiert das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) über Studien, Fördermöglichkeiten und den umfangreichen Fortbildungsangeboten im Rahmen des Mobilitätsforums Bund.
In die Praxis nimmt uns Peter Rossteutscher aus dem hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum mit: Sechs Kommunen arbeiten gemeinsam seit 2018 an rund 25 Kilometern Radschnellweg von Frankfurt am Main nach Darmstadt. Ziel ist es, die Metropolregion durch eine leistungsfähige Radachse in Nord-Süd-Richtung zu erschließen. Wo möglich, verläuft die Route mit einer Mindestbreite von vier Metern entlang der Bahntrasse Frankfurt-Darmstadt und erleichtert so ein flexibles Umsteigen. Hohe Qualitätsstandards wie eine durchgängige LED-Beleuchtung und Winterdienst sorgen für eine ganzjährige Nutzbarkeit – ein Angebot, das gern angenommen wird: Allein auf den ersten rund elf Kilometern der neuen Verbindung, die seit 2024 befahrbar sind, wurden teils bis zu 2.000 Räder täglich gezählt.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
Wie immer bleibt ausreichend Raum für Ihre Fragen und Anregungen.
NaKoMo-Workshop:
„Radschnellwege und Vernetzung – Wie Kommunen Radwege effizient miteinander verbinden können, auch über Gemeindegrenzen hinweg“
Dienstag, 23. Juni 2026 | 10:00-12:00 Uhr | online (Microsoft Teams)
Hinweis: Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass nur Vertretungen aus Kommunen, kommunalen Unternehmen, den Ländern, Ländernetzwerken und dem Bund zugelassen werden können.





