Die zukünftige Industrialisierung und Skalierung der PEM-Brennstoffzellenproduktion erfordert grundlegend neu zu konzipierende, vollständig automatisierbare und an das zukünftig zu erwartenden Absatzpotential orientierte, innovative Fertigungs-technologien für eine phasenadäquate Marktadaption.
Das Projekt i-skaB bildet die Basis, um drei Schlüsseltechnologien des Produktionsprozesses innerhalb der geplanten Laufzeit von drei Jahren in Zusammenarbeit von Endanwendern, Zulieferern und Forschungseinrichtungen grundlegend zu befähigen.
Die aktuell manufakturhaften Produktionslinien zur Herstellung von Brennstoffzellen und deren zentraler Komponenten Bipolarplatte und MEA haben einen sehr geringen Automatisierungsgrad und erreichen aktuell eine Taktzeit, die ein Volumen von sehr wenigen Brennstoffzellen pro Tag ermöglichen. Insgesamt sollen im Rahmen dieses Förderprojektes die kritischen Prozesse der Brennstoffzellen-Fertigung soweit weiterentwickelt werden, dass eine Steigerung der Ausbringung von heute ca. 25.000 Stück/Jahr in einer weitgehend manuellen Produktion auf mittelfristig 500.000 Stück/Jahr in einer vollautomatisierten Produktion erreicht werden kann.