Ein übergeordnetes Ziel ist dabei die Verringerung der Investitions- und Betriebskosten der Serienausführung gegenüber den heute bereits verfügbaren Mikro-KWK-Systemen auf Brennstoffzellenbasis. Hierbei fließt ganz besonders das Systemtechnik-Know-how von Viessmann aus dem Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor 300-P ein.
Basis des neuen BZHs ist die Hochtemperatur-Brennstoffzellen-Technologie (SOFC) des Brennstoffzellen-Heizgerätes Galileo 1000 N von HEXIS. Unter Beibehaltung der Stack-Architektur wurde im Projekt „Leonardo“ eine neue Version entwickelt, deren Herstellkosten im Vergleich zu heute deutlich niedriger sein werden. Eine Prototypenversion dieses BZHs wird derzeit in der Praxis getestet.
Der Fokus bei „Leonardo II“ liegt in der Entwicklung und Verifikation der Fertigungs- und Produktionsprozesse sowie Qualitätssicherung bei Viessmann, Hexis und deren Lieferanten für das im Projekt weiterentwickelte Brennstoffzellen-Heizgerät. Die im Projekt gebauten Vorabseriengeräte sollen in Labor- und Feldtests ihre Praxisfähigkeit demonstrieren.