Die Erkennung von Synergiepotenzialen bei der Leistungselektronik von Elektrofahrzeugen mit Batterie und Brennstoffzelle ist richtungweisend für die weitere Entwicklung und bietet durch Stückzahleffekte Kostensenkungspotenzial, was der Elektromobilität einen weiteren Schub geben soll.
Ziel des Projekts ist die Analyse und Bewertung der Leistungselektronik hinsichtlich einer modularen Bauweise, um diese flexibel in elektrischen Antriebskonzepten einsetzen zu können. Dabei sind die Methoden der Automotive-Entwicklung angewendet worden. Die von BOSCH aufgebaute Elektronik wird bei der Daimler AG nach Anforderungen der Brennstoffzellenaggregate der Marke Mercedes-Benz realitätsnah erprobt. Eine Schlüsselkomponente dabei ist ein von der SUMIDA Components & Modules GmbH neu entwickeltes Hochleistungsspulenmodul, HPCM. Neue Magnetwerkstoffe und innovative Systemkombinationen wurden erforscht.
Das Ergebnis des Projekts ist eine hocheffiziente Leistungselektronik, die in einem OEM-Versuch mit 98 % Wirkungsgrad seriennah betrieben werden konnte.