Ein ganz wesentlicher Teil unserer Arbeit besteht im Netzwerken. Nur in guter Zusammenarbeit und vertrauensvollem Austausch von Know-how lässt sich zukunftsgerichtete Technologie, lassen sich kluge Maßnahmen entwickeln und realisieren.

Die NOW ist eine Netzwerkerin. Passende und gut funktionierende Netzwerke sind die Voraussetzung für unsere Arbeit in der Programmumsetzung und der Technologieentwicklung. Wir bauen und pflegen Netzwerke, um insbesondere durch kurze Wege zu Zielgruppen Fördermaßnahmen effizient umzusetzen und gemeinsam mit strategisch relevanten Akteuren Förderrahmen zu gestalten und Technologiestrategien zu entwickeln, auch international.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht der von der NOW koordinierten Netzwerke. Nicht alle davon sind offen zur Teilnahme. Bitte kontaktieren Sie bei weitergehendem Interesse die zuständige NOW-Netzwerker*in.

Innovationscluster

Clean Power Net ist ein offener und branchenübergreifender Zusammenschluss von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Brennstoffzellentechnologie für den Einsatz in der sicheren Stromversorgung für Industrie und Business. Der Fokus liegt auf den Märkten Informationstechnologie, Telekommunikation, industrielle Prozessautomatisierung, industrielle Leittechnik, Verkehrsleittechnik sowie Energieversorgung bzw. Verteilernetzbetrieb.

Ansprechpartner bei der NOW: Tobias König,

Clean Intralogistics Net ist ein Zusammenschluss von Industrieunternehmen, die sich auf Basis der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie zum Ziel gesetzt haben, Techniken zu Transport und Beförderung und deren Infrastruktur in der Industrie und an Flughäfen emissionsärmer und effizienter zu gestalten.

Ansprechpartner bei der NOW: Tobias König,

Ziel des Projektes e4ships ist es, durch den Einsatz von klimaschonenden Brennstoffzellen auf Schiffen Schadstoffemissionen deutlich zu senken. Gleichzeitig werden Fragen zur Wirtschaftlichkeit und zur Entwicklung der internationalen sicherheitstechnischen Standards und Regularien beantwortet. Dieses erfolgt durch die Erprobung von Brennstoffzellensystemen an Bord von seegängigen Schiffen. Das Projekt wird von der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert.

Die Partner im Projekt e4ships haben es sich zur Aufgabe gemacht in zwei Demonstrationsvorhaben unter der Federführung der MEYER WERFT und thyssenkrupp Marine Systems Brennstoffzellensysteme für Seeschiffe bis zur Marktreife zu entwickeln, zu implementieren und unter Alltagsbedingungen zu erproben.

Im Projekt e4ships wurde der Einsatz von Brennstoffzellen auf Schiffen erfolgreich demonstriert. Die erprobten Systeme bieten die Möglichkeit der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung auch an Bord von Schiffen. Gegenüber konventionellen mit Marinediesel oder Schweröl betriebenen Systemen konnten signifikant reduzierte Geräusch- und Abgasemissionen nachgewiesen werden. Zudem bietet der modulare Ansatz eine flexible und sichere Anordnung an Bord. Die Erkenntnisse des Projektes sind in die internationale Vorschriftenentwicklung eingeflossen, um zukünftig grundsätzlich den Einsatz alternativer Kraftstoffe und Brennstoffzellen in der internationalen Schifffahrt zu ermöglichen.

AGs und Netzwerke

Der Beirat hat die Aufgabe, die Geschäftsführung bei der Programmumsetzung, insbesondere des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) inhaltlich-fachlich zu beraten. Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertreter*innen der Bundes- und Landespolitik, der Wissenschaft, der Industrie und Vertreter*innen der Infrastrukturseite.

Das deutsche Brennstoffzellenbus-Cluster dient dem intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Nahverkehrsunternehmen, die bereits Brennstoffzellenbusse im Einsatz haben, sich für diese interessieren oder in die Technologie neu einsteigen wollen. Der Austausch fokussiert die technische Entwicklung der Fahrzeuge, das aktuell marktverfügbare Fahrzeugangebot sowie den Aufbau notwendiger Wasserstoffinfrastruktur und nicht zuletzt die Erfahrungen aus dem Betrieb der Busse. Das Cluster stellt Informationen bereit, mit denen laufende und bevorstehende Entscheidungen in den Verkehrsunternehmen sicher abgewogen werden können. Es trifft sich halbjährlich bei einem seiner Mitgliedsunternehmen.

Ansprechpartner bei der NOW: Ramon Henk,

Ansprechpartner bei hySOLUTIONS (Netzwerkkoordination): Jörg Burkhardt,

Ansprechpartner bei EE ENGINEERS (Netzwerkkoordination): Frank Koch,

Im Rahmen dieses 2-mal im Jahr im BMVI stattfindenden Treffens erläutern das BMVI und die NOW den aktuellen Stand des Themas Ladeinfrastruktur im Bund. Hierzu gehören politische und gesetzliche Maßnahmen sowie Förderprogramme des BMVI und anderer Ressorts. Im Gegenzug berichten die mit dem Thema Ladeinfrastruktur betrauten Vertreter*innen der Länderministerien über den aktuellen Stand zur Ladeinfrastruktur vor Ort. Hierbei geht es auch um Fördermaßnahmen sowie aktuelles Feedback aus den Regionen hinsichtlich der Bundesaktivitäten. Das Bund-Länder-Treffen bietet darüber hinaus den Ländern auch die Möglichkeit der Vernetzung ihrer Aktivitäten untereinander.

Ansprechpartner bei der NOW: Dominique Sévin,

In der Länder-AG Brennstoffzelle tauschen sich Vertreter*innen der verantwortlichen Landesministerien 2-mal pro Jahr zu aktuellen Entwicklungen in der Technologie aus. Die NOW berichtet in der Regel zu den Aktivitäten des Bundes.

Hier finden Sie die jeweiligen Landesnetzwerke:

Die AG Bus ist eine seit 2013/14 existierende, ministerienübergreifende Arbeitsgruppe zwischen BMVI und BMU. Teilnehmer sind geförderte Busbetreiber und Forschungsprojekte sowie Hersteller, Zulieferer und Politik. Die Treffen dienen dabei in erster Linie dem Erfahrungsaustausch der Busbetreiber untereinander. Ergänzt wird die AG Bus durch ein vom BMVI beauftragtes Begleitforschungskonsortium, das die laufenden Busse monitort und die Auswertungen im Rahmen der Treffen vorstellt. Die Treffen finden in der Regel halbjährlich bei wechselnden Busbetreibern vor Ort statt.

Ansprechpartner bei der NOW: Oliver Hoch,

Die CEP ist eine unabhängige Unternehmensinitiative. In ihr arbeiten 15 Partner im Sinne einer nachhaltigen Energiewende an der Marktaktivierung der Mobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Zu ihnen zählen Technologie-, Mineralöl- und Energiekonzerne sowie Gaseproduzenten und Automobilhersteller. Die NOW unterstützt die CEP an der Schnittstelle zur Politik bzw. zu den entsprechenden Fördermaßnahmen des Bundes zur Entwicklung der Wasserstofftechnologie.

Der DIN-Arbeitsausschuss „Wasserstofftechnologie“ spiegelt die internationalen Normierungsaktivitäten von ISO (International Organization for Standardization) und CEN (Comité Européen de Normalisation) auf nationaler Ebene. Er vertritt die deutschen Akteure aus Industrie und Forschung, die sich in der Normierung engagieren, und empfiehlt wiederum deutsche Expert*innen für die Entwicklung und Überarbeitung relevanter Normen in den entsprechenden internationalen Arbeitsgruppen.

Ansprechpartnerin bei der NOW: Elena Hof,

Die GSG ist ein informelles Forum der Mitgliedsstaaten, die die Richtlinie 2014/94/EU über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFID) umsetzen müssen. Die Gruppe trifft sich 2-mal pro Jahr und bespricht auch weitere Themen in Bezug auf erneuerbare Kraftstoffe. Die NOW führt das Sekretariat zusammen mit der niederländischen Rijkswaterstaat.

Ansprechpartner bei der NOW: Jan Wegener,

IDACS ist der Name einer sogenannten Programme Support Action, eines von der Kommission ausgeschriebenen Projekts für Mitgliedsstaaten, das die Datensammlung und Vergabe von IDs für Elektromobilitätsakteure adressiert. Die NOW wurde vom BMVI als Durchführungsgesellschaft beauftragt. Es kommt zu etwa 3 Treffen im Jahr.

Ansprechpartner bei der NOW: Jan Wegener,

Die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) ist das Kompetenzzentrum für Brennstoffzellenheizgeräte in der Hausenergieversorgung. Das Kernziel der IBZ besteht darin, die Brennstoffzellenheizung als wichtige Säule zum Gelingen der Energiewende langfristig im Wärmemarkt zu verankern. Getragen wird die IBZ von Zukunft Erdgas und dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH). Die NOW ist ebenfalls Vertragspartnerin der IBZ.

Ansprechpartner bei der NOW: Erik Schumacher,

Die International Partnership for Hydrogen and Fuel Cells in the Economy (IPHE) ist ein internationales politisches Gremium zur Förderung von Wasserstoff in der Wirtschaft. Es besteht zurzeit aus 19 Mitgliedsstaaten plus Europäischer Kommission. Die Mitgliedsländer tauschen sich zur Politik rund um die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologien und deren Umsetzung aus und stellen der Öffentlichkeit auf der IPHE-Seite entsprechende Informationen zur Verfügung. Die NOW unterstützt das BMVI bei der Gremienarbeit.

Das SGEC stellt den operativen Rahmen für die Kooperation des BMVI mit dem chinesischen Wissenschaftsministerium dar und wird in der Umsetzung von der NOW verantwortet. Insbesondere der Austausch und Kooperationsprojekte zu Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzellen werden im SGEC gebündelt. Interessierte und potenzielle Projektpartner können sich auch direkt an die Koordinatoren der einzelnen Themenfelder wenden.

Ansprechpartnerin bei der NOW: Lucia Seißler,

Der Strategiekreis dient dem regelmäßigen Austausch zwischen Bund und Ländern bzw. auch Energie- und Wirtschaftsförderungsagenturen der Länder im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort. Die Treffen finden im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) statt.

Ansprechpartner bei der NOW: Oliver Braune,

Das STF ist das von der Europäischen Kommission berufene Expertengremium für alternative Kraftstoffe und Fahrzeuge. Die NOW vertritt das BMVI im STF regelmäßig, verfasst Dokumente und beteiligt sich in seinem Namen an den Diskussionen. Es kommt zu etwa 3 Treffen im Jahr.

Ansprechpartner bei der NOW: Jan Wegener,

Der 1- bis 2-mal jährlich bei der NOW stattfindende Verbändedialog ist die zentrale Austauschplattform zum Thema saubere, effiziente Mobilität zwischen der NOW und Wirtschafts-, Umwelt- sowie kommunalen Verbänden. Partner der NOW bei der Umsetzung dieses Dialogformats ist der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband.

Ansprechpartner bei der NOW: Tilman Wilhelm,

Unter Koordination der NOW GmbH tauscht sich die AG Wasserstoff, Brennstoffzellen und Elektromobilität an Flughäfen über die Elektrifizierung des Flughafenvorfelds sowie Planung und Vorbereitung von Infrastruktur für elektrisches Fliegen aus und setzt gemeinsam Projekte zur Einführung neuer Antriebstechnologien um. Vertreten sind die deutschen Großflughäfen, Industrie, Forschung, Luftfahrtverbände und Landesinitiativen. Neben batterieelektrischen Flughafenbussen und Gepäckschleppern in größeren Stückzahlen werden etwa auch batterieelektrische Ground Power Units, Förderbänder, Frachtschlepper, Passagiertreppen, Pkw und High Loader getestet und eingesetzt. Einzelne Projekte befassen sich mit Emissionsreduktionen beim Push-Back von Flugzeugen oder der kompletten Elektrifizierung von Flughafenflotten.

Ein ganz wesentlicher Teil unserer Arbeit besteht im Netzwerken. Nur in guter Zusammenarbeit und vertrauensvollem Austausch von Know-how lässt sich zukunftsgerichtete Technologie, lassen sich kluge Maßnahmen entwickeln und realisieren.

Die NOW ist eine Netzwerkerin. Passende und gut funktionierende Netzwerke sind die Voraussetzung für unsere Arbeit in der Programmumsetzung und der Technologieentwicklung. Wir bauen und pflegen Netzwerke, um insbesondere durch kurze Wege zu Zielgruppen Fördermaßnahmen effizient umzusetzen und gemeinsam mit strategisch relevanten Akteuren Förderrahmen zu gestalten und Technologiestrategien zu entwickeln, auch international.

Nachstehend finden Sie eine Übersicht der von der NOW koordinierten Netzwerke. Nicht alle davon sind offen zur Teilnahme. Bitte kontaktieren Sie bei weitergehendem Interesse die zuständige NOW-Netzwerker*in.