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Europäischer Rechtsrahmen für klimafreundliche Mobilität

Europäische Weichenstellungen für klimafreundliche Mobilität – Die Rolle der NOW GmbH im europäischen Rechtsrahmen


Die Europäische Union strebt Klimaneutralität bis 2050 an. Um dieses Ziel zu erreichen, enthält der EU-Rechtsrahmen Klimaschutzmaßnahmen für den gemeinsamen Binnenmarkt. Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament setzen als Ko-Gesetzgeber einheitliche Regeln und etablieren Standards mit dem Ziel faire Wettbewerbsbedingungen schaffen.

Die Transformation des Verkehrssektors hin zu mehr Klimaschutz ist eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Deutschland verfolgt ehrgeizige Ziele beim Aufbau nachhaltiger Mobilität – doch entscheidende Impulse dafür entstehen längst nicht mehr nur auf nationaler Ebene. Ein wesentlicher Hebel liegt im europäischen Rechtsrahmen. Die NOW GmbH unterstützt deshalb das Bundesministerium für Verkehr (BMV) aktiv bei Verhandlungen auf EU-Ebene – mit einem klaren Ziel: eine starke, zukunftsfähige und europäisch abgestimmte Basis für klimafreundliche Mobilität.

 

Warum der europäische Rechtsrahmen so bedeutend ist

Verkehr macht nicht an Ländergrenzen halt. Das gilt für den Güterverkehr ebenso wie für Personenmobilität. Entsprechend groß ist die Bedeutung eines europäischen Ordnungsrahmens, der einheitliche Standards, förderliche Rahmenbedingungen und verlässliche Investitionssignale setzt. Ob es um die Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge, Wasserstofftankstellen, E-Fuels oder synthetische Kraftstoffe geht – eine fragmentierte Gesetzgebung würde den Aufbau verzögern, Innovationskraft hemmen und unnötige Kosten erzeugen.

Hier setzt die NOW GmbH mit ihrer europäischen Arbeit an: Sie bringt ihre langjährige Fachkompetenz im Bereich alternativer Antriebe und Infrastruktur ein, um im Sinne Deutschlands und seiner Klimaziele an tragfähigen europäischen Lösungen mitzuwirken.

Government Support Group (GSG) – Austausch und Koordination zwischen Mitgliedstaaten

Ein zentrales Element dieser Arbeit ist die Beteiligung an der Government Support Group (GSG). Dieses informelle Forum ermöglicht den europäischen Mitgliedstaaten eine enge Abstimmung zu Themen wie dem Aufbau von Infrastrukturen für alternative Kraftstoffe. Die NOW ist nicht nur aktives Mitglied, sondern führt gemeinsam mit der niederländischen Behörde Rijkswaterstaat auch das Sekretariat der GSG.

Diese Rolle ist von besonderer Bedeutung, denn sie erlaubt es der NOW, Diskussionen mitzugestalten, nationale Positionen zu spiegeln und den Wissenstransfer zwischen den Staaten zu fördern. So entstehen abgestimmte Strategien, die den Weg für eine einheitliche und ambitionierte Umsetzung europäischer Vorgaben ebnen – zum Vorteil Deutschlands und ganz Europas.

Expertengruppen wie das Sustainable Transport Forum (STF)

Auch in den Expertengruppen der EU-Kommission engagiert sich die NOW GmbH mit großer fachlicher Tiefe – insbesondere im Sustainable Transport Forum (STF). Mitglieder der NOW arbeiten hier in mehreren Untergruppen mit und bringen ihre Expertise in die Erarbeitung technischer Leitlinien, Empfehlungen und Berichte ein. Diese Vorarbeiten fließen häufig direkt in die Gestaltung des sogenannten Tertiärrechts ein, also in die detaillierte Umsetzung bestehender Verordnungen und Richtlinien der EU.

Für Deutschland bedeutet das: Frühzeitiger Einfluss auf zentrale Weichenstellungen der europäischen Verkehrspolitik, praxisnahe und technologieoffene Regelungen – und die Möglichkeit, regulatorische Entwicklungen im Sinne der nationalen Interessen mitzugestalten.