TCO Klimafreundliche Nutzfahrzeuge #1: Studienübersicht
Diese erste von drei Datastories gibt einen Überblick über die Methodik Studienauswahl zur Metastudie und eine erste quantitative Analyse der ausgewählten Studien.
Für die Entstehung der Studien existieren sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Annahmen für Betrachtungszeiträume, Fahrzeugkassen, Antriebstechnologie und eventuelle räumliche Szenarien variieren stark in alle Studien. Daher hat die EMCEL GmbH im Auftrag der NOW GmbH eine Metastudie erstellt, um einen Überblick über die Bandbreite vorhandener TCO-Analysen und Studien zu erhalten.
Im Juli 2024 machen klimafreundliche Nutzfahrzeuge mit einem Gesamtgewicht größer als 3,5 t mit lediglich 0,9194 % einen sehr geringen Anteil des Gesamtbestandes aus (batterieelektrische Fahrzeuge 0,907 % und Brennstoffzellenfahrzeuge 0,0124 %)
Sowohl batterieelektrische Antriebe als auch solche mit Wasserstoffbrennstoffzelle stehen bei den Nutzfahrzeugen noch am Anfang des Markthochlaufes, wobei mit ca. 5.000 Fahrzeugen im Bestand bereits deutlich mehr batterieelektrische Antriebe eingesetzt werden. Die Investitionsentscheidung für eine klimafreundliche Antriebstechnologie wird auf Grundlage der sogenannten „Total Cost of Ownership“ (TCO) getroffen. Damit klimafreundliche Fahrzeuge im Schwerlastverkehr gekauft/gemietet und eingesetzt werden, müssen die Fahrzeuge durch Logistikunternehmen wirtschaftlich betrieben werden können.
Um einen Überblick über die Bandbreite vorhandener TCO-Analysen und Studien zu erhalten, hat die EMCEL GmbH im Auftrag der NOW GmbH eine Metastudie erstellt.
Generell existieren für die Entstehung der Studien sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Annahmen für Betrachtungszeiträume, Fahrzeugkassen, Antriebstechnologie und eventuelle räumliche Szenarien variieren stark in alle Studien.
Ziel der Metastudie und der dazu gehörigen Analyse ist es daher, die unterschiedlichen Annahmen und Zahlenwerte aller ausgewählten Studien zusammenzufassen und eine Einordnung der Werte untereinander für das Zieljahr 2030 zu geben – also einen Rahmen zu setzen für die Prognosen von TCO-Werten für klimafreundliche Nutzfahrzeuge im Zieljahr 2030. Zudem machen die Ergebnisse bestehende Unschärfen in der Studienlage sichtbar, die zukünftig, durch weitere Arbeiten vertieft werden können.
Da es insbesondere in den letzten sechs Jahren prägende technologische Entwicklungen gab, wurden nur Studien mit einem Erstellungsjahr nach 2018 betrachtet. Insgesamt 46 Studien zu den Kosten und den zugrundeliegenden Kostenannahmen klimafreundlicher Nutzfahrzeuge wurden identifiziert. Um die Studienanzahl weiter zu beschränken und eine bessere Vergleichbarkeit der Studien untereinander zu gewährleisten, wurden weitere Auswahlkriterien hinzugezogen. Die Kriterien waren:
- Studieninhalt: Alle Studien mussten mindestens eine klimafreundliche Antriebstechnologie berücksichtigen.
- Zeithorizont: Es wurden lediglich Studien betrachtet, die das Zieljahr 2030 beinhalten.
- Kostenannahmen: Die Studien beinhalten Annahmen und Werte und ermöglichen so eine Berechnung der TCO klimafreundlicher Nutzfahrzeuge.
- Studienrahmen: Es wurde differenziert, ob Studien eigene Annahmen erheben oder sich mit ihren Werten auf anderen – schon publizierte Studien – beziehen.
Nach einer Einschränkung der Kriterien erfüllen insgesamt 19 Studien die Anforderungen und werden im Rahmen der Metastudie weiter untersucht.
Grundlage der Metastudie ist eine ausführliche Literaturrecherche
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Weitere InformationenQuantitative Analyse der ausgewählten Studien
In einer ersten quantitativen Analyse der Studienauswahl können die Studien nach folgenden Aspekten unterteilt werden:
- Antriebstechnologien
- Fahrzeugklassen
- Betrachtungszeitraum der Studie
- Region (Deutschland / EU / Weltweit)
- Szenarienwahl
Interessant hierbei ist, dass die meisten Studien beide Antriebstechnologien betrachten und sich nicht klar auf eine Technologie fokussieren. Die Sattelzugmaschine ist die am häufigsten untersuchte Fahrzeugklasse in den betrachteten Studien. Unterschiede existieren zudem bei der Betrachtung unterschiedlicher Zeiträume und Szenarien. Mehr als die Hälfte der Studien berücksichtigt verschiedene Szenarien. Als beispielhafte Szenarien sind unterschiedliche Gewichtsklassen oder unterschiedliche Anwendungsfällen (Regional- und Fernverkehr) zu nennen.
Quantitative Informationen aus den berücksichtigen Studien
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