Die beiden Wasserstoff-Zapfsäulen werden unter dem Dach der Lkw-Tankstation untergebracht, das dafür extra verlängert wird. Es entstehen eine Zapfsäule in 700-bar-Technologie für Pkw sowie eine weitere Säule in 350-bar-Technologie mit je einem Schlauch für Busse und Pkw. Im Rahmen eines Förderprojekts beabsichtigen die Stadtwerke Münster, Wasserstoff-Busse anzuschaffen und diese täglich am Ende ihres Einsatzes an der Westfalen Station zu betanken.
Der Wasserstoff wird aus der nahegelegenen Wasserstoff-Produktion Salzbergen der Westfalen AG per Trailer angeliefert. Gelagert wird der gasförmige Wasserstoff in einem 21 Meter hohen Behälter auf dem Tankstellengelände. Danach durchläuft der Wasserstoff eine Reinigungsanlage, die die Gas-Qualität von 3.0 (99,9 Volumenprozent) auf 5.0 (99,999 Volumenprozent) Reinheit verbessert. Anschließend folgt die Kompression und der Wasserstoff wird an die Zapfsäulen weitergeleitet.