Gemeinsam geht es besser voran: Bündnis für moderne Mobilität legt Ergebnisbericht vor

Das vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer 2019 gegründete Bündnis für moderne Mobilität von Bund, Ländern und Kommunen hat bei seinem dritten High-Level-Treffen einen Ergebnisbericht zu seiner bisherigen Arbeit vorgelegt. Für weniger Emission im städtischen Lieferverkehr stellte Minister Scheuer einen Leitfaden für den Einsatz von Lastenrädern in der City-Logistik vor.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Bund, Länder und Kommunen – gemeinsam arbeiten wir für Mobilität, die klimafreundlich, sicher und digital ist – in Stadt und auf dem Land. Im Teamwork ist vieles spürbar besser geworden: Mehr Platz und Geld für Fahrrad und ÖPNV, mehr alternative Antriebe und Ladeinfrastruktur, On-Demand- und Pooling-Dienste und eine starke Schiene. Wir sind auf dem richtigen Weg und wollen das Bündnis deswegen weiter fortsetzen.“

 

Wichtige Ergebnisse des Bündnisses:

BMVI, Länder und Kommunen haben – gemeinsam bzw. in Ihrer jeweiligen Zuständigkeit – folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Einen Pakt für Verkehrssicherheit geschlossen – für ein noch enger koordiniertes Vorgehen. Das Kabinett hat zudem heute (2. Juni) das vom BMVI überarbeitete Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 beschlossen.
  • Die Mittel für den Nahverkehr (ÖPNV) für die kommenden Jahre massiv aufgestockt und die Förderung verbessert: neue Fördertatbestände, geringere Mindestvorhabengröße, höhere Fördersätze. Zudem haben Bund und Länder den ÖPNV während Corona durch Milliardenunterstützung zuverlässig am Laufen gehalten.
  • Die Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) novelliert. Sie schützt nun insbesondere Radfahrende noch besser. Der Bußgeldkatalog wird auf Basis eines mit den Ländern erzielten Kompromisses überarbeitet.
  • Im breiten Dialog den Nationalen Radverkehrsplan 3.0 aufgelegt – für lückenlose Radverkehrsnetze und mehr Verkehrssicherheit. Ein neues Förderprogramm „Stadt und Land“ des BMVI sorgt für Radwege, Fahrradparkplätze, Fahrradbrücken und Unterführungen.
  • Das Straßenverkehrsgesetz ergänzt: Die Länder können nun eigene Gebührenordnungen für Bewohnerparkausweise erlassen und gemeinsam mit den Kommunen die beste Lösung vor Ort finden.
  • Mit der Novelle des Personenbeförderungsgesetzes und dem Datenraum Mobilität eine wichtige Grundlage zur Digitalisierung und Vernetzung des Verkehrs, vor allem für die Bereitstellung von Mobilitätsdaten.
  • Das BMVI hat einen Masterplan Ladeinfrastruktur aufgelegt und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur gegründet, die den Aufbau der Ladeinfrastruktur koordiniert und steuert – unter anderem mit eigens entwickelten Planungstools wie dem Flächen– und dem StandortTOOL.
  • Das BMVI hat einen Leitfaden für Lastenradtransporte in der City-Logistik vorgelegt. Wo wenig Platz zum Parken von Transportern ist, können Lastenräder in Verbindung mit Mikro-Hubs helfen.

 

Die NOW GmbH koordiniert im Auftrag des BMVI seit 2020 die Arbeit des „Nationalen Kompetenznetzwerks für nachhaltige Mobilität“ (kurz: NaKoMo). Das NaKoMo unterstützt das Bündnis für moderne Mobilität bei der Netzwerkarbeit und durch fachliche Expertise. Sowohl auf der NaKoMo-Austauschplattform (www.nakomo.de) als auch in den NaKoMo-Workshops tauschen sich Vertretende von Bund, Ländern und Kommunen regelmäßig zu Mobilitätsthemen aus – Wissen, das in die Arbeit des Bündnis´ für moderne Mobilität einfließt, etwa, wenn es um das Thema „Verbesserung von Förderprozessen“ geht.

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Kontakt

Nina Posdziech
Pressesprecherin / Teamleitung Öffentlichkeitsarbeit & Netzwerke
nina.posdziech@now-gmbh.de