Aktuell werden schrittweise weitere 56 Elektrobusse inklusive der dazugehörigen Netz- und Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen in Leverkusen und Bergisch Gladbach in Betrieb genommen. Ab August wird rund ein Drittel der Wupsi-Busflotte künftig elektrisch unterwegs sein.
Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Mit der Förderung klimafreundlicher Antriebe im öffentlichen Nahverkehr setzen wir gezielt Impulse für eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität. Die Wupsi GmbH geht hier engagiert voran: Mit ihren 56 neuen Batterie- und Brennstoffzellenbussen ist künftig ein knappes Drittel der Flotte emissionsfrei unterwegs. Diesen Umstieg unterstützt das Bundesministerium für Verkehr mit 16,8 Millionen Euro.“
Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „E-Busse sind ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende. Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, unterstützt das Land die Verkehrsunternehmen beim Ausbau der Elektromobilität. Auch bei der Wupsi stellt das Land mehr als 45 Millionen Euro für die Anschaffung von zehn Elektrobussen, den Aufbau der Lade- und Tankinfrastruktur sowie passende Werkstattausrüstung zur Verfügung.“
Marc Kretkowski, Geschäftsführer der Wupsi GmbH: „Elektromotoren setzen ca. 80 Prozent der Energie in Bewegung um und erreichen unter Beachtung von Verlusten beim Laden und der Bereitstellung von Strom an Ladegeräten einen Wirkungsgrad von 64 Prozent. Zum Vergleich erreicht ein Dieselmotor lediglich einen Wert in Höhe von 20 Prozent.“
Die Neuanschaffung von 56 Bussen mit alternativen Antrieben wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 16,8 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Quelle: www.wupsi.de





