Für viele Menschen ist es das Ideal: eine Wohn- und Lebenssituation mit Grünflächen direkt vor der Haustür, kurzen Wegen im Alltag, die sich zu Fuß oder mit dem Rad erledigen lassen, und eine gute Anbindung an Bus und Bahn, wenn es doch einmal weiter weggehen soll.
Wer in der Stadt wohnt, hat jedoch oft mit verstopften Straßen, zugeparkten Plätzen und Barrieren auf dem Weg zum ÖPNV zu kämpfen. Und in vielen ländlichen Gemeinden ist ein eigenes Fahrzeug Pflicht; zu weit die Wege, zu dünn das Netz des öffentlichen Verkehrs.
Große Herausforderungen für die Kommunen: Wie können sie ihre Quartiere – bestehende oder auch Neuplanungen – so entwickeln, dass integrierte, nachhaltige Mobilitätskonzepte auf die Lebensqualität für alle einzahlen?
Das Projekt Landstadt Bayern untersucht die Herausforderungen und Potenziale von Städten im ländlichen Raum in Bayern und entwickelt praxisnahe Strategien für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das Vorhaben Landstadt Bestand baut darauf auf und rückt die Weiterentwicklung bestehender Stadtstrukturen in den Mittelpunkt, insbesondere die Nutzung des Bestands als zentrale Ressource.
Die Modellgemeinden, vom Dorf bis zum Großstadt-Gebiet, probieren neue Herangehensweisen aus, um ganz unterschiedliche Quartiere als Ressourcen für eine nachhaltige, integrative Entwicklungen zu nutzen. Ministerialrat Dr. Ing. Stefan Meier und Referatsleiter Thomas Harant stellen Ansätze vor, bei denen städtebauliche Transformation, Bestandsnutzung und Weiterentwicklung baulicher Strukturen Hand in Hand gehen mit einem nachhaltigen Mobilitätsmanagement.
Eine andere Herangehensweise zeigt uns Christoph Kasper im Praxisbeispiel „Mobilität | Wohnen in Krampnitz“: An der nördlichen Stadtgrenze Potsdams entsteht ein neues Quartier für 10.000 Menschen nach dem Modell der zukunftsweisenden „Stadt der kurzen Wege“. Autos sind im Alltag kaum noch nötig und zentral in mehreren „Quartiersgaragen“ untergebracht, die gleichzeitig als Mobilitätshubs dienen. Die vollständige Neuplanung eröffnet vielfältige Chancen, stellt aber zugleich hohe Anforderungen, etwa im Wohnungsbau und beim Ausbau des ÖPNV als wichtigem Baustein einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie.
Wie immer bleibt ausreichend Raum für Ihre Fragen und Anregungen.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
NaKoMo-Workshop:
„Mobilitätsmanagement in der Quartiersentwicklung“
Mittwoch, 25. März 2026 | 10:00-12:00 Uhr | online (Microsoft Teams)
Jetzt anmelden
Hinweis: Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass nur Vertretungen aus Kommunen, kommunalen Unternehmen, den Ländern, Ländernetzwerken und dem Bund zugelassen werden können.





