Ob es um neue Radwege, Parkraumbewirtschaftung, einen attraktiveren ÖPNV oder die Förderung von E-Mobilität geht – kommunale Mobilitätsplanungen stehen in allen Bereichen auf dem Prüfstand des Klimaschutzes. Die im deutschen Klimaschutzgesetz gesteckten Ziele und das wegweisende Urteil des Bundesverfassungsgerichts, durch geeignete Maßnahmen schon heute für künftige Generationen Verantwortung zu übernehmen, erhöhen den Druck auf die Kommunen, einen messbaren Beitrag zu leisten.
Aber wie lassen sich die Klimawirkungen von Maßnahmen nachweisen und so die effizientesten Wege zu mehr Nachhaltigkeit identifizieren?
Genau hier setzt das Forschungsprojekt „Abbildung von Klimaschutzmaßnahmen in Verkehrsnachfragemodellen“ der Uni Stuttgart an: Im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums geht es um eine Weiterentwicklung der Methodik, um so mit städtischen und regionalen Modellen Entwicklungen analysierbar und schlussendlich messbar zu machen. Betrachtet werden die vier Bereiche „Pkw-Beschaffung und CO2-Emissionen“, „Präferenz-Änderungen von Verkehrsteilnehmenden“, „Einführung und Ausbau von Sharing-Angeboten“ und „Planung tageszeitabhängiger Verkehrsangebote“.
Kea Seelhorst vom Stuttgarter Institut für Straßen- und Verkehrswesen stellt uns die Ziele und den aktuellen Stand des Projekts vor. Parallel bietet sie uns auch gleich einen Überblick über einige der Bereiche, mit denen wir uns in den kommenden Monaten befassen werden, ein perfekter Start ins neue Jahr!
Wie immer bleibt ausreichend Raum für Ihre Fragen und Anregungen.
Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme ein und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
NaKoMo-Vortrag:
„Klimaschutz messbar machen – Abbildung von Klimamaßnahmen in Verkehrsnachfragemodellen“
21.01.2026 | 10:00-11:00 Uhr | online
Jetzt anmelden
Hinweis: Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass nur Vertretungen aus Kommunen, kommunalen Unternehmen, der Länder, Ländernetzwerken und dem Bund zugelassen werden können.





