Geladen werden die Fahrzeuge über Nacht. Dafür sorgt das erste hochbahneigene Umspannwerk, das die Spannung von 110 kV in die benötigten 20 kV umwandelt. Der Bau des Busbetriebshofes wurde im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung mit 6,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.
Auf über 45.000 Quadratmetern ist in Alsterdorf im „Gleisdreieck“ zwischen U1, S-Bahn und Güterumgehungsbahn der modernste Busbetriebshof Europas entstanden. Unter sechs Carports stehen die Busse und werden mit Druckluft und Strom versorgt, wenn sie gerade nicht auf Strecke sind. Die aufwachsende Elektrobus-Flotte der HOCHBAHN wird hier künftig mit grünem Strom „betankt“. Der Ausbau der Infrastruktur kommt rechtzeitig für die künftige E-Bus-Flotte Hamburgs. Ab 2020 werden dort nur noch emissionsfreie Busse bestellt.




