29.10.2015

Projektstart „Begleitforschung Infrastruktur Schiene"

Berlin, 29.10.2015 – Neu gestartet ist das Begleitforschungsprojekt zum Thema „Wasserstoffinfrastruktur für die Schiene“ im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms (NIP) der Bundesregierung. Das Begleitforschungsprojekt soll im Zusammenspiel mit den relevanten Stakeholdern (z.B. Eisenbahnverkehrsunternehmen, der Alstom Deutschland AG, der Clean Energy Partnership - CEP) und regionalen Akteuren (z.B. Landesagenturen, Aufgabenträgerorganisationen des Schienenpersonennahverkehr) geeignete Handlungskonzepte entwickeln.

Unter Einbezug der verschiedenen Bereitstellungsoptionen für Wasserstoff, der rechtlichen Rahmenbedingungen und der zu erwartenden Investitionskosten in die Infrastruktur und den Betrieb werden für die Versorgung mit Wasserstoff geeignete Strecken identifiziert und dargestellt. Abgerundet werden diese Ergebnisse durch ein Akzeptanzmanagement, Vorschläge für geeignete Formen der Bürgerbeteiligung sowie Überlegungen zu Synergien im Zusammenspiel mit anderen Verkehrsträgern.

Das bis März 2016 laufende Forschungsprojekt soll die technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Integration von Wasserstoff in die bestehende Schienen-Infrastruktur untersuchen. Den Zuschlag für das europaweit ausgeschriebene Vorhaben erhielt die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sie wird dabei fachlich durch die Ludwig-Bölkow Systemtechnik GmbH (LBST), die Kanzlei Becker Büttner Held, die TÜV SÜD Rail GmbH, die SIGNON Deutschland GmbH und die IFOK GmbH unterstützt. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI). Die NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH vertritt die Interessen des BMVI gegenüber den Projektpartnern und ist deren inhaltlicher Ansprechpartner.