16.03.2018

Einsatz klimafreundlicher Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Entwicklungs- und Schwellenländern – Kooperation von NOW GmbH und GIZ

  • NOW GmbH und GIZ unterzeichnen Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Exportinitiative des BMU
  • Kooperation soll klimafreundliche Nutzung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Schwellenländern voranbringen
  • Wissens- und Technologietransfer soll Nachfrage nach deutschen Umwelttechnologien generieren

Berlin/Bonn, 19.03.2018 – Im Rahmen der Exportinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) werden NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam ein Netzwerk in Schwellen- und Entwicklungsländer aufbauen, um Projekte zur klimafreundlichen Nutzung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien voranzubringen. Dazu unterzeichneten am vergangenen Freitag Dr. Hanno Butsch, NOW GmbH, Bereichsleiter Internationale Kooperationen, und Bernhard Zymla, GIZ, KC-Leiter Energie und Verkehr, in Bonn einen Kooperationsvertrag.

Die Systemintegration und die Speicherung von Strom sind die größten Herausforderungen für eine umfassende Energie- und Verkehrswende in Schwellen- und Entwicklungsländern. Neben der Speicherung in Batterien werden daher auch innovative und intelligente Systemlösungen zur Energiespeicherung und zur Energieumwandlung benötigt. Mit der Beauftragung des BMU erweitert die NOW GmbH ihre bestehenden internationalen Aktivitäten um den Bereich klimafreundliche Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Dr. Klaus Bonhoff, Geschäftsführer der NOW GmbH: „Bei der Kooperation von NOW GmbH und GIZ werden zukünftig zwei Akteure zusammenarbeiten, die einerseits über ein hohes Maß an fachlicher Expertise in Bezug auf Batterie-, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sowie alternativer Kraftstoffe und andererseits über ein weitreichendes Netzwerk und länderspezifisches Wissen verfügen.“ Der Wissens- und Technologietransfer steht im Zentrum der Kooperation. Potenziale von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sollen auch in Schwellen- und Entwicklungsländern in die Diskussion zur Entwicklung eines nachhaltigen und klimafreundlichen Energiesystems eingebracht werden. Zudem soll eine Nachfrage deutscher Produkte aus dem Feld der Umwelttechnologien generiert werden.

Im Zuge der Beauftragung des BMU wird die NOW GmbH außerdem ihre Partnerschaften mit Japan im Bereich Power-to-Gas-Technologien ausbauen.

Weitere Infos unter: www.now-gmbh.de/de/exportinitiative-umwelttechnologien/wasserstoff-und-brennstoffzellentechnologien-in-entwicklungs-und-schwellenlaendern