13.12.2017

Erster Aufruf: Förderung von LNG in der Seeschifffahrt startet

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert ab sofort die Aus- und Umrüstung von Seeschiffen auf verflüssigtes Erdgas (LNG) als Schiffskraftstoff. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die Eigentümer eines Schiffes sind oder einen Schiffsneubau planen, sowie Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts. Projekte können je nach Unternehmensgröße mit bis zu 60 Prozent der förderfähigen Ausgaben unterstützt werden. Anträge im Rahmen des ersten Förderaufrufs können elektronisch bis 28. Februar 2018 eingereicht werden.

Das Förderprogramm soll den Einsatz von LNG in der deutschen Seeschifffahrt vorantreiben, denn es verursacht keine Schwefeloxid-Emissionen, Stickoxid-Emissionen werden im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen um bis zu 90 Prozent und Partikel-Emissionen um ca. 98 Prozent reduziert. Die Fördermittel werden aus der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) zur Verfügung gestellt.

Die Förderrichtlinie und der erste Aufruf zur Antragseinreichung stehen ab sofort hier zur Verfügung.

Im Förderaufruf werden Zuwendungsverfahren und -voraussetzungen sowie die notwendigen Unterlagen konkretisiert. Bewilligungsbehörde ist die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV). Den Direktlink zum Antrag, Informationen über beizufügende Formulare sowie eine Unterlagencheckliste finden Sie auf der Homepage der BAV.

 


Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) ist die zentrale Plattform zur Gestaltung der Energiewende im Verkehr und damit zur Erreichung der energie- und klimaschutzpolitischen Ziele. Die NOW Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist damit beauftragt, das BMVI bei der Weiterentwicklung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie und konkreten Fördermaßnahmen zu deren Umsetzung zu begleiten. Mehr Informationen zur MKS