Brennstoffzellen in Groß

Die Anwendungsbereiche – unterschieden nach der Nutzung - sind:

  • KWK (Wärme und Strom) für Wohn- und Gewerbe-Immobilien
  • Trigeneration (Wärme, Kälte und Strom) für Industrieanwendungen und Immobilien
  • Stromanwendungen. Nutzung als Netzersatzanlage in Rechenzentren, zur Erzeugung von hochwertigem Strom (Premium-Power) für Medizin-, IT- und Kommunikationstechnik
  • Spezielle Wärmenutzung, beispielsweise zur CO2-Wäsche in Biogasanlagen oder zur Trocknung von Lebensmitteln, Hackschnitzeln, u.v.a.m.
  • Schiffsanwendung: Einsatz als Bordstromgenerator (Schiffs-APU)

Die Anwendungen – unterschieden nach den eingesetzten Brennstoffen – sind unter anderem:

  • Nutzung von Erdgas oder durchgeleitetem Bio-Methan
  • Nutzung von Biogas aus Fermentationsanlagen
  • Nutzung von Klärgas aus Abwasserreinigungsanlagen
  • Nutzung von Schwelgasen aus Pyrolyse-Anlagen. Als Rohstoff kommen im Wesentlichen Abfälle wie Elektroschrott, Gärreste, Klärschlämme, Holzabfälle oder landwirtschaftliche Reststoffe zum Einsatz
  • Nutzung von Methanol oder andere schwefelarme flüssige Brennstoffe, beispielsweise Syntheseöle aus Pyrolyseanlagen
  • Nutzung von Glykol aus RME-Produktion
  • Nutzung von Lösemitteln aus Abgasreinigungsanlagen, z.B. Lackierereien.

Es werden im Wesentlichen Anlagen mit Hochtemperaturtechnik, also die MCFC- und die SOFC-Technologie eingesetzt. Diese erlauben zum einen hohe Flexibilität beim Brennstoff, zum anderen hohe Effizienz bei der Energiewandlung: etwa 50% elektrischer Wirkungsgrad und bis zu 90% Gesamtnutzungsgrad, abhängig von der Qualität der Wärmenutzung.

 
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