Wasserstoff als alternativer Kraftstoff
Das Programm für den Verkehrsbereich ist gekennzeichnet durch zwei Phasen:
- Phase 1 (bis 2010): Weiterentwicklung vorhandener Konzepte und Technologien unter Berücksichtigung innovativer Ansätze
- Phase 2 (bis 2015) Validierung und Demonstration wettbewerbsfähiger und kundenorientierter Systemlösungen.
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Marktorientierte Entwicklung
Zulieferer (in der Regel aus der mittelständischen Industrie) sowie wissenschaftliche Einrichtungen bzw. Institute spielen hier eine wichtige Rolle. Sie werden über die Entwicklungsprozesse der Systemverantwortlichen, zum Beispiel über marktorientierte Systemspezifikationen, eingebunden.
Auf der Fahrzeugseite beinhalten die F&E-Arbeiten Aktivitäten zu
- Brennstoffzellenantrieben,
- Antriebskonzepten mit Wasserstoffverbrennungsmotor,
- Wasserstoffspeicherung und
- Bordstromversorgung für verschiedene Verkehrsanwendungen
Auf der Seite der Wasserstoffbereitstellung werden folgende Themen bearbeitet:
- Wasserstoffproduktion und –Verteilung
- Tankstellentechnologie
Fragen zur Wasserstoffsicherheit werden als Querschnittsthemen adressiert.
Flottenbetrieb inklusive Infrastruktur
Die Demonstrationsaktivitäten sind charakterisiert durch
- den Fahrzeugbetrieb in Kundenhand sowie
- die Synchronisation von Flottenbetrieb und Infrastruktur
Auf Basis bestehender Projekte - wie z.B. die Clean Energy Partnership (CEP) in Berlin – sollen in wenigen Schlüsselregionen wasserstoffbetriebene Flotten inklusive der notwendigen Wasserstoffinfrastruktur betrieben werden. Dies kann gegen Ende des Programms erste Wasserstoff-Korridore zwischen den Regionen beinhalten.
Die Schaffung zusätzlicher regionaler Wasserstoffproduktionskapazitäten soll in Betracht gezogen werden, um bedarfsgerecht größere Demonstrationsflotten versorgen zu können.
Übergeordnete Themen beinhalten:
- Austausch von Erfahrungen aus dem Alltagsbetrieb
- Koordination eines „nationalen Wasserstoffversorgungskonzepts“
- Arbeiten zu „Regulations, Codes & Standards“


