DEUTSCHLAND AUF DEM WEG ZUM LEITMARKT - Erstes Arbeitstreffen der Modell- regionen Elektromobilität

Zum ersten gemeinsamen Arbeitstreffen begrüßte Tiefensee die Vertreter der Modellregionen Elektromobilität im Verkehrsministerium´. „Mit dem Programm Modellregionen Elektromobilität des BMVBS soll Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität werden“, sagte der Minister. In acht ausgewählten Regionen setzt das BMVBS 115 Millionen Euro ein, um gezielt den Aufbau und Betrieb einer Infrastruktur für Elektromobilität zu erproben. Koordiniert und gesteuert wird das Programm von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW).

Dazu erklärt Dr. Klaus Bonhoff, Vorsitzender der NOW-Geschäftsführung: „Das Programm Modellregionen Elektromobilität ist ein Volltreffer. Über 130 Städte und Regionen haben sich beworben. Wir haben die acht besten Konzepte ausgewählt. Diese acht Regionen sind jetzt die Keimzellen für Elektromobilität in Deutschland. Sie werden schwerpunktmäßig unter anderem eine Ladeinfrastruktur aufbauen, Elektro- und Hybridfahrzeuge in den öffentlichen Nahverkehr integrieren und erproben sowie Produktionslinien für gewerbliche Elektrofahrzeuge entwickeln. Dabei geht das BMVBS-Programm Modellregionen Hand in Hand mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Denn Elektromobilität ist Brennstoffzelle und Batterie – beides sind Schlüsseltechnologien für nachhaltige Mobilitätskonzepte. Ihre zahlreichen Synergien werden bei der NOW effektiv gehoben.“

Die Modellregionen Elektromobilität sind ein wichtiges Element des kürzlich vom Bundeskabinett verabschiedeten Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität. Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität beschreibt ein Bündel notwendiger Maßnahmen in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Marktvorbereitung und -einführung. Die bereits gestarteten Maßnahmen im Kontext des Konjunkturpaketes II stellen einen ersten Schritt in der Umsetzung des Entwicklungsplanes dar. Die Bundesregierung stellt darin über 500 Millionen Euro zur Verfügung, um die Entwicklung von batteriebetriebenen Fahrzeugen zu fördern und die nötige Infrastruktur bereitzustellen.

Die Laufzeit des Programms Modellregionen Elektromobilität beträgt zwei Jahre. Im Einzelnen geht es dabei um die systematische Förderung von Personenkraftwagen, öffentlichem Nahverkehr, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen, elektrischen Antrieben. Sie sollen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Zudem sind Mittel vorgesehen, um den Aufbau eines Netzes von öffentlich zugänglichen Ladestationen voranzutreiben.

Als Modellregionen ausgewählt wurden Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr (mit den Schwerpunkten Aachen und Münster), Sachsen (mit Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgart stellten ihre Schwerpunktthemen vor.

 
Gosign media  -  1. Arbeitstreffen Modellregionen