BUNDESKABINETT VERABSCHIEDET NATIONALEN ENTWICKLUNGSPLAN ELEKTROMOBILITÄT
Die bereits gestarteten Maßnahmen im Kontext des Konjunkturpaketes II stellen einen ersten Schritt in der Umsetzung des Entwicklungsplanes dar. Die Bundesregierung stellt darin über 500 Millionen Euro zur Verfügung, um die Entwicklung von batteriebetriebenen Fahrzeugen zu fördern und die nötige Infrastruktur bereitzustellen.
Ein bedeutendes Element des Entwicklungsplans ist das Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ‚Modellregionen Elektromobilität‘. Darin soll der Aufbau und der Betrieb einer Infrastruktur für Elektromobilität gezielt erprobt werden. Die Aufgabe der NOW ist die Koordinierung und Steuerung des Programms.
Dazu erklärt Dr. Klaus Bonhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der NOW: „Die Förderung zukünftiger, alternativer Kraftstoff-, Antriebs- und Energietechnologien muss ganzheitlich angegangen werden. Denn für die Zukunft müssen wir auf die Diversifizierung der Kraftstoff- und Antriebstechnologien setzen. Brennstoffzellen und Batterien sind beides Schlüsseltechnologien für nachhaltige Mobilitätskonzepte. Die Umsetzung des NIP und der Modellregionen Elektromobilität aus einer Hand ist deshalb richtig. Mit der NOW besteht eine Struktur, die sich bereits in der Umsetzung des NIP als Schnittstelle zwischen Bund, Industrie und Wissenschaft bestens bewährt hat. Zudem ist es uns gelungen, zügig geeignete Modellregionen auszuwählen und die Umsetzung des Programms zu starten.“
Die Mittel für die Modellregionen betragen 115 Millionen Euro. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre. Im Einzelnen geht es bei dem neuen Programm um die systematische Förderung von Personenkraftwagen, öffentlichem Nahverkehr, Liefer- und Nutzfahrzeugen sowie Zweirädern mit alternativen, elektrischen Antrieben. Sie sollen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden. Zudem sind Mittel vorgesehen, um den Aufbau eines Netzes von öffentlich zugänglichen Ladestationen voranzutreiben.
Als Modellregionen ausgewählt wurden die Regionen Berlin/Potsdam, Bremen/Oldenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr mit den Kompetenzzentren Aachen und Münster, Sachsen (mit Schwerpunkten Dresden und Leipzig) und Stuttgart.
