Eine Vorhabenbeschreibung (Textteil des formalen Antrags, siehe unten) erstellen, zunächst mit NOW inhaltlich detaillieren, dann gemeinsam beim Projektträger PtJ-Berlin durchsprechen (Übergabegespräch).
I. Ziele
1. Bezug des Vorhabens zu den förderpolitischen Zielen (z. B. Förderprogramm NIP, Klimaschutz, EU)
Soweit bekannt, ist anzugeben, zu welchem Teil des Förderprogramms/-Konzepts/-Schwerpunkts das Vorhaben einen Beitrag leisten soll.
2. Gesamtziel des Vorhabens
- Das Ziel der geplanten Arbeiten ist mit Angaben zur Verwertung der Ergebnisse kurz zu umreißen.
- Beschreiben Sie ausführlich das Teilziel, welches Sie mit Ihrem Vorhaben erreichen wollen.
- Bei Leuchttürmen den Bezug des Einzelmoduls zum Dachvorhaben darstellen
II. Stand der Wissenschaft; bisherige Arbeiten
1. Stand der Wissenschaft und Technik; alternative Lösungen, Informationsrecherchen
Der internationale Stand von Wissenschaft und Technik auf den vom Vorhaben berührten Arbeitsgebieten ist durch aktuelle Informationsrecherchen (z. B. Literatur- und Patentrecherchen) zu ermitteln und darzustellen, um z. B. festzustellen, ob das Vorhaben bereits Gegenstand anderweitiger Forschungen/Entwicklungen/Untersuchungen/Patente ist. Hierbei sind möglichst elektronische Quellen (z. B. Datenbanken, Informationen in Netzwerken etc.) zu benutzen.
2. Bisherige Arbeiten des Antragstellers
Hier sollen die bisherigen Arbeiten und Erfahrungen auf dem das Vorhaben betreffenden Fachgebiet, falls möglich mit Veröffentlichungs- und Referenzliste, mitgeteilt werden. Insbesondere sind auch Vorarbeiten, die in das Vorhaben einfließen sollen, darzustellen.
Hat der Projektant noch keine spezifischen Erfahrungen mit der Brennstoffzellentechnologie, aber z.B. auf dem Gebiet der Gebäudeenergieversorgung, die Erfahrungen innerhalb dieses Technologierahmens als Vorarbeiten kurz anführen.
III. Ausführliche Beschreibung des Arbeitsplans
1. Vorgehensweise zur Zielerreichung. Arbeitspakete und Meilensteinplan.
Es ist zudem darzustellen, ob Personal, Sachmittel und Entwicklungskapazitäten im notwendigen Umfang vorhanden sind bzw. noch beschafft werden müssen.
AP-1 …. x: Inhalt des Arbeitspakets und Einzelziel
Kurzbeschreibung der geplanten Arbeiten, eventuell mit Angabe von ungefähr vorgesehenen Ressourcen sowie benötigten Sachkosten. Darstellung des im AP zu erreichenden Ziels.
2. Vorhabenbezogene Ressourcenplanung
Der beschriebene Lösungsweg ist in einzelne überschaubare Arbeitsschritte aufzugliedern, welche unter ökonomisch sinnvollen Einsatz von Ressourcen notwendig sind. Teilaufgaben, Spezifikationen, Meilensteine und wesentliche Voraussetzungen zur Erfüllung der Arbeiten sind aufzuzeigen. Für jeden Arbeitsschritt sind eine laufende Nummer, Anfangs- und Endtermin und der Aufwand in Mannmonaten anzugeben.
3. Meilensteinplanung
Übertragen Sie bitte die Angaben aus der Vorhabens-bezogenen Ressourcenplanung (Arbeitsplannummern, Aufwand in Mannmonaten, Laufzeit der Arbeitspakete) in diesen Balkenplan und berechnen Sie die Summen der Mannmonate für die einzelnen Kalenderjahre.
Die Ablaufplanung bitte so gestalten (insbesondere in bezug auf Meilensteine), dass neueste Erkenntnisse - auch Dritter (z.B. aus weiteren Informationsrecherchen im Rahmen der Vorhabens-begleitenden Kontrolle) - einfließen können, die eine Änderung oder ggf. sogar einen Abbruch des Vorhabens erfordern würden. Meilensteine sind zu markieren.
IV. Verwertungsplan
Wie bei einem Geschäftsplan werden im Verwertungsplan Aussagen zum Marktpotential (Punkt IV.1) und zur Umsetzung/ Realisierung ihres spezifischen Teilergebnisses aus dem Verbundprojekt (PunktIV.3) erwartet. Im Punkt IV.2 sind die spezifischen Beiträge zur Verbreitung der Verbundprojektergebnisse darzustellen.
1. Wirtschaftliche Erfolgsaussichten
Es soll numerisch dargestellt werden, welche Erfolgsaussichten im Falle positiver Ergebnisse kürzer-, mittel- bzw. längerfristig bestehen, insbesondere im Hinblick auf potentielle Märkte (Produkte/Systeme) und andere Nutzungen. Hierzu sind beispielsweise folgende Aspekte einzubeziehen.
- Verzahnung von Forschungs- und Produktionsstrategien,
- Nutzen für verschiedene Anwendergruppen/-Industrien (Neue Arbeitsplätze /direkt und indirekt, Knowhow-Zugewinn, ….)
- Ökonomische Umsetzungschancen (Marktvolumina, Exportvolumina,…)
- Langfristige Erwartung der Marktpotenziale in €/Dekade,
- Sonstiger ökonomischer Nutzen
2. Energetische und ökologische Erfolgsaussichten
Es soll numerisch dargestellt werden, welche Effekte direkter und indirekter Art das Projekt oder die daraus generierte Technologie auf die CO2-Emissionen, Primär- und Sekundärenergieverbrauch haben können.
- Reduktion CO2-Ausstoß in Mg/a
- Einsparung an Primärenergie und/oder Sekundärenergie in kWh/a
- Sonstiger Nutzen (Abfallvermeidung, Reduzierung von Schadstoffemissionen)
3. Wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit
Hier ist aufzuzeigen, wer im Falle eines positiven Ergebnisses die nächste Phase bzw. nächsten innovatorischen Schritte übernimmt/übernehmen soll und wie dieses angegangen werden soll. Ist dieser Punkt Bestandteil der vorherigen Punkte 1 und 2, dort integrieren.
V. Arbeitsteilung/Zusammenarbeit mit Dritten
Bei Vorhaben mit breitem Anwendungspotential (z.B. Verbundvorhaben) ist die Arbeitsteilung/ Zusammenarbeit mit Dritten (Wissenschaft, Großunternehmen/KMU) darzustellen. Verweise auf die
Arbeitspakete sind sinnvoll.
VI. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung des Vorhabens
Bei Projekten, bei denen nennenswerte Einnahmen - beispielsweise durch den Betrieb der Demonstrationsanlagen - erzielt werden, müssen die Projekttanten der NOW eine Einnahmen/Ausgabenrechnung vorlegen. Fallen keine Einnahmen an, genügt eine formlose Erklärung.
VII. Notwendigkeit der Zuwendung
Es ist darzustellen, warum die Zuwendung zur Realisierung des Vorhabens notwendig ist (wirtschaftliches und wissenschaftlich-technisches Risiko des Antragstellers).