Die geplanten Aktivitäten haben im Wesentlichen die Marktvorbereitung, die Demonstration der Praxistauglichkeit und den Übergang zur Serienfertigung zum Ziel. Das NIP umfasst u.a. folgende spezifische Aktivitäten:
Bei der Notstromversorgung bzw. unterbrechungsfreien Stromversorgung sind vor allem die Optimierung von Komponenten und Systemen sowie umfangreiche Feldtests geplant. Die Felderprobung soll zu verbesserten Geräten der nächsten Generation führen.
Bei Lagertechnikfahrzeugen stehen Integrationsentwicklungen und die Darstellung von Pilotfahrzeugen, z. B. Gabelstaplerflotten oder Vorfeldfahrzeuge auf Flughäfen, im Vordergrund. Die Betankungsinfrastruktur spielt hierbei eine wichtige Rolle.
Boote und Leichtfahrzeuge mit emissionsfreien Brennstoffzellen-Antrieben werden vorwiegend für den Tourismus- und Freizeitsektor entwickelt. Parallel dazu ist der Aufbau einer entsprechenden Wasserstoff-Infrastruktur notwendig. Die Demonstration soll mit Blick auf die Öffentlichkeitswirkung und im Sinne von Leuchttürmen in wenigen, touristisch bedeutsamen Regionen konzentriert werden.
Bei Bordstromversorgungen im Freizeitmarkt werden hauptsächlich flüssige Treibstoffe wie Methanol oder Propan/Butan eingesetzt. Daher stehen neben der Adaption der Systeme an die jeweilige Anwendung die Klärung wichtiger Zulassungsfragen und die Darstellung von Pilotanwendungen im Vordergrund.
Im Bereich der Mikrobrennstoffzellen (bis zu 100 W) für Stromversorgungen für die sogenannten 4-C-Anwendungen sind ergänzende bzw. weiterführende Aktivitäten zum Förderprojekt „Leitinnovation Mikrobrennstoffzelle“, das über den Projektträger VDI/VDE/IT koordiniert wird, geplant.
Bei den Spezialanwendungen, wie z.B. Stromversorgungen für Überwachungssysteme, für Rollstühle und Golf-Caddys, stehen spezifische Integrationsentwicklungen mit nachfolgenden Demonstrationen und Pilotsystemen im Vordergrund.