Das Leuchtturmprojekt e4ships
Die Schifffahrt ist mit knapp drei Prozent am globalen CO2-Ausstoß beteiligt. Hinzu kommen Schadstoffe wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Rußpartikel, die aus der Verwendung von Schweröl als Treibstoff stammen. Um Mensch und Umwelt zu entlasten, haben sich Werften, Reedereien, Brennstoffzellenhersteller und Klassifikationsgesellschaften 2009 im NIP-Leuchtturmprojekt »e4ships« zusammengeschlossen. Unter Koordinierung der NOW entwickeln und erproben sie neue Technologien, die konventionelle Schiffsaggregate zur Bordstromversorgung künftig ersetzen sollen. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf ca. 50 Millionen Euro, jeweils zur Hälfte getragen durch die Partner und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.